| Sonntag, 18. Dezember 2011 04:46 Uhr |
| Die Fortschritte im EU-Vergleich |
| keinschaf aus Henau (822 Kommentare seit Sa, 09.04.2011) |
| Ein weiteres Beispiel eines absurden Spiels:
Da wird irgendein Umbau in Gang gesetzt - in diesem Fall eGovernment, ein Anglizismus als Geschenkpapierverpackung für eine fragwürdige Angelegenheit und dann
wird eine Kommission eingesetzt, die jährlich "Studien" durchführt, um zu bewerten, wer wo welche "Fortschritte" erzielt habe.
Alleine schon die Bezeichnung "Fortschritt", ohne die Frage zu stellen, ob die Sache denn nützlich sei, in welchem Masse, für wen und wie es mit Nachteilen aussieht, ist ein Falschspiel.
"da insbesondere die Gemeinden nicht vorankämen"
Was heisst hier "voran"? Es ist eher ein Abbau, als ein Vorwärtskommen. Es wird Sicherheit abgebaut und völlig unkritisch ein Ziel verfolgt, von dem keiner weiss, wozu es eigentlich gut sein soll.
Erinnert mich an unser Bildungssystem - das lief und läuft seit einiger Zeit dort genauso. Irgendwer startet irgendwelche Reformen. Und statt, dass man sie kritisch beleuchtet, diskutieren alle nur über das Ranking, wer sie wie rasch umsetzt. Jahre später wird dann festgestellt, dass die Reform untauglich war... na sowas! hat man doch glatt vergessen, das vorher mal zu prüfen.
Es hat halt geeilt, man wollte ja nicht Letzter sein...
Wenn die Leitkuh bimmelt, folgen die Rindviecher. Aber im Vergleich zum Menschen sind die Rinder nicht so blöd, der Leitkuh in den Abgrund zu folgen. |
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