| Montag, 6. Februar 2012 05:22 Uhr |
| Die Veralzheimerung der seriösen Wissenschaft |
| keinschaf aus Henau (826 Kommentare seit Sa, 09.04.2011) |
| Zitat:
"Untersucht wurden 92 Kinder im Vorschulalter, denen man eine stressauslösende Aufgabe stellte.
(...) Jahre später, im Grundschulalter, erstellte man Gehirnscans der Kinder. Das Ergebnis: Kinder mit feinfühligen Müttern hatten einen um zehn Prozent grösseren Hippocampus..."
Und das soll nun eine seriöse Studie sein? Wo bleibt der Nachweis (oder auch nur der Ansatz dafür), dass die grösseren Gehirne aufgrund der (liebevollen) Erziehung so gewachsen sind?
Wäre nicht der Umkehrschluss sogar naheliegender? Dass nämlich die grösseren Hippocampi genetisch bedingt sind und deshalb die Mütter mit stärker ausgebildetem limbischen System von daher "liebevollere" Mütter sind?
Beides ist reine Spekulation - fern jeder Wissenschaft. Aber der Umkehrschluss ist wenigstens logisch, das "Studienergebnis" schlicht eine Verarschung.
Könnte man nicht erwarten, dass zumindest bei einer Studie, deren Ergebnisse wahrscheinlich schon im voraus festgestanden haben, mit weiteren Schlussfolgerungen abgewartet wird, bis ein Beweis für den Zusammenhang erbracht wurde?
Mitnichten, weiteres Zitat:
"Die US-Forscher interpretieren das Ergebnis als Zeichen, wie bedeutend die scheinbar rein intuitive Erziehung durch die Eltern für die menschliche Entwicklung ist."
Diese "Wissenschaft" ist eine Farce. Aber ein herausragendes Beispiel dafür, wie korrupt und unseriös diese sogenannte "Wissenschaft" zum heutigen Zeitpunkt ist.
Doch überall und gerne wird auf die Ergebnisse der "Wissenschaft" verwiesen und jeder, der Zweifel hegt, der Häresie bezichtigt.
"Lasst für jenes Spiel die Hauptsache sein, dass wir sie überredet haben, die Erfordernisse der Wissenschaft anzunehmen. (...) Angesichts dieser Tatsache haben wir unablässig mittels unserer Presse ein blindes Vertrauen auf diese wissenschaftlichen Theorien hervorgerufen."
So oder ähnlich ein Ausschnitt aus einem angeblich gefälschten Verschwörungsdokument. Er ist heute zutreffender, denn je. |
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