| Donnerstag, 10. April 2008 12:14 Uhr |
| Die sensible Schweiz... |
| DaniZh aus Zürich (7 Kommentare seit Do, 20.03.2008) |
... und Recht hat Mr Ronald Lauder! Calmy-Reys Egotrip (oder Pilgerreise) zu einem der momentan wohl schlimmsten Tyrannen unserer Zeit, dem Iraner Achmadinejad, kann weder politisch, diplomatisch noch aus Sicht der Menschenrechtsvorstellung (und die Schweiz ist immerhin Depositärstaat der Menschenrechte!) goutiert werden. Es ist ja klar, dass die Forderung Irans im Zusammenhang mit der Ratifizierung des Gasliefervertrags (mit der EGL) die Schweizer Aussenministerin nach Teheran zu zitieren, propagandistisch ausgeschlachtet würde. Und so war es dann auch! Dass sich Calmy-Rey, die sich als Sprachrohr der vermeintlichen "Gutmenschen" immer wieder moralisierend zu profilieren versucht, diesen Visiten-Ausrutscher leistete, spricht nicht für sie! Dass der Jüdische Weltkongress und die Anti Defamation League (ADL) sich nun kritisch zu diesem Schweizer Husarenstück melden, ist absolut verständlich. Achmadinejad verleugnet nicht nur den Holocaust, sondern stösst immer wieder gut vernehmbare und ernst zu nehmende Vernichtungsdrohungen gegen den jüdischen Staat Israel aus. Dass sich da jüdische Organisationen zu Wort melden, ist mehr als verständlich! Die Reaktionen darauf werden - so nehme ich an - wohl kaum auf sich warten lassen. Vermutlich wird in diesem Zusammenhang wieder einmal mehr die penetrante Rede von "jüdischem" und "amerikanisch-israelischem" Druck- und Beeinflussungsversuch die Runde machen! Kohelet (der Prediger Salomon) sagte es schon: "Nichts Neues unter der Sonne...." H. Daniel Schürch-Tal, Zürich |
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