| Montag, 20. Dezember 2010 01:14 Uhr |
| Drei Staaten Lösung |
| kubra aus Rufi (2805 Kommentare seit Di, 23.09.2008) |
| Die auf dem Reisbrett geschaffenen Staaten in dem Gebiet, sind aus unterschiedlichen Stammesgebieten zusammengewürfelt worden und haben keine gemeinsame Geschichte.
Als das osmanische Reich 1929/21 zusammenkrachte, haben die europäisch / amerikanischen Besieger der Türken ein paar Staaten geschaffen, ohne auf Ethnien oder Zusammenhalt in der Bevölkerung zu achten. Irak, Jordanien und noch später Syrien etc.
Den Irak aufzuteilen wäre auch meines Erachtens nach am Sinnvollsten gewesen. Nordirak den Kurden, den Shiiten der Norden und den Sunniten der Rest abzüglich der Gebiete für die heute verfolgten Christen.
Die Türken waren gegen einen kurdisch regierten Norden und da sie im Krieg als Natostützpunkt gebraucht wurden, war das vom Tisch.
Die Verteilung der Einnahmen der Erdölfelder im Norden und im Süden wäre allerdings gleich wieder ein Grund mehr gewesen, sich zu bekriegen. Die Kurden gegen die Araber, die shiitischen Araber gegen die Kurden und die sunitischen Araber, die sunitischen Araber gegen die Kurden und die shiitischen Araber.
Und alle gegen die Christen und Juden im Land. So sieht's momentan aus. Und so wird sich's verstärkt zeigen, wenn die Alliierten abgezogen sind.
Grundsätzlich hat die englische Krone im letzten Jahrhundert bei der Verwaltung und der Verteilung der Region versagt. Man hatte andere Ziele, als einen stabilen Nahen und Mittleren Osten zu schaffen. Teile und herrsche, war das Motto.
Dass die Engländer nun allen Einwanderern aus diesem Raum die Türen weit öffnen, sogar ihre eigenen Rechte anpassen und unterdessen über 80 Shariagerichte in England dulden, mag man als Spleen abtun oder als Wiedergutmachung sehen.
Es ist aber meines Erachtens nicht in Ordnung, dass einerseits die Boys, die Thommies, ihr Leben für die Krone im Irak riskieren, während es sich in Islamistenkreisen schon herumspricht, dass man für die Ausbildung zum Jihaddisten erst mal nach England, zur Indoktrination in den Moscheen, reisen sollte.
Die Politik in England orentiert sich gut feudal an den islamischen Herrschern mit den Petrodollars und ist wie immer bereit, das Fussvolk in der Schlacht verbluten zu lassen.
Was in England abgeht, erinnert mich an die Highland Clearances in Schottland, als man die Landbevölkerung durch Schafe ersetzte
http://de.wikipedia.org/wiki/Highland_Clearances
Zum Ende der Räumungen war das schottische Clanwesen zerstört und die gälische Sprache in Schottland weitgehend ausgestorben.
Ja nu. Englisch wird ja auch noch in den Staaten und Australien, Neuseeland etc gesprochen.
Winston Churchill hätte seine helle Freude daran, den heutigen englischen Politikern die Hammelbeine lang zu ziehen. |
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