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Thema: Die Legende von der Moral und dem Geld
| Freitag, 5. März 2010 10:33 Uhr | | Endlich mal jemand, |
| Magnus aus Gerlikon (1619 Kommentare seit Mi, 09.04.2008) | der den Mut zum Denken hat. Das gehört nämlich unbedingt dazu, wenn wir die die im Westen errungenen Werte erhalten wollen. Wir bekämpfen stattdessen unserer Intellektuellen und die Vordenker, statt ihnen aufmerksam zu zu hören. Wir erschlagen sie mit alten Stammtischparolen und Totschlagargumenten und wissen alles besser. Heute habe ich dazu eine schöne Bemerkung irgendwo gelesen: Bereits im Kindesalter werden die Aufmüpfigen und über das durchschnittliche Mass hinausragenden "Persönlichkeiten" mit Retalin ruhig gestellt. Schon dort fängt das Nivellieren an! Was wir unbedingt jedoch benötigen sind Vordenker und ein Konsens der freien Welt in den wichtigsten Fragen. Das sind Menschenrechte, Freiheit, Gerechtigkeit und vor allem wirtschaftliche Prosperität. Nur im Wohlstand lassen sich diese Maximen auch umsetzen. Wir sind aber gerade dabei den Wohlstand durch kurzfristiges Profitdenken und gegenseitige Schuldzuweisungen zu verspielen. Was soll zum Beispiel eine Anklage der deutschen Bundeskanzlerin wegen einer im Gesamtkonzept gesehenen lächerlichen Frage vor einem internationalen Gericht? Ist es sinnvoll, wenn der Staat die Löhne von Arbeitnehmern aufbessern muss, weil diese Leute mit dem Lohn ihren Lebensunterhalt gar nicht bestreiten könnten? (Ist das nicht eine Subvention von Bankrotteuren, oder bereichern sich da Profiteure auf Kosten des Staates ?) Sind eigentlich bereits die Nivellierten am Regierten? Klar, Neues wird es ohne Schmerzen nicht geben, aber wir müssen es wagen. Wie schwierig das alles werden kann, zeigt Griechenland gerade. Niemand will von seinen Privilegien auch nur einen Deut abrücken. Und das ist keine Frage einer einzigen Gesellschaftsschicht, wie es der Westerwelle und einige andere hier zum Beispiel sehen wollen. Das ist eine Frage der Gesellschaft im Ganzen! Jetzt aber zu sagen, halten wir uns da fein raus, gut gehören wir nicht zu dieser Gesellschaft EU usw. ist doch absoluter Quatsch. Wo wären wir denn wirtschaftlich, wenn die EU bankrott ginge? Gerade die EU hat in Europa für den Frieden gesorgt, von dem wir alle profitieren. (Nur ein kleines Beispiel: Die Bodenseekonferenz ist eine ständig Einrichtung der drei Länder rund um den Bodensee. Da wurde bereits viel erreicht. Unter anderem ist der Bodensee so sauber geworden, dass man das Wasser bereits 10 Meter von Ufer entfernt trinken kann. Aber man hält es nicht für möglich, jedes Abkommen und jede Absprache wird von immer der gleichen Partei hier desavouiert.) Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, ist auch so eine Folge eines falsch eingeschlagenen Weges. Schade dass es nicht mehr diese "Wiederinslotrückende" gibt, die sich die alten Athener von Zeit zu Zeit gönnten. Die haben einfach alles neu verteilt und keiner hat dagegen opponiert. Und dann startete man jeweils wieder ganz neu. Irgendwann hörte man mit dieser Sache auf und wie man sieht, war das vielleicht ein grosser Fehler. Neue Wege habe ich auch keine zu bieten, ich bin aber auch kein Oekonom oder so was ähnliches, aber es gibt Ansätze, wie es zu machen wäre. Lehnen wir doch nicht jeden neuen Gedanken ohne Reflektion gleich wieder ab. Aber vor allem lassen wir die Stammtischparolen!
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| | | | Magnus | Fr, 05.03.2010 01:04 | | | Midas | Fr, 05.03.2010 07:41 | | | hubabuba | Fr, 05.03.2010 08:37 | | | Magnus | Fr, 05.03.2010 10:33 | | | JasonBond | Do, 04.03.2010 18:16 | | | thomy | Do, 04.03.2010 21:35 | | | Midas | Fr, 05.03.2010 00:56 | | | thomy | Fr, 05.03.2010 10:43 | | | hubabuba | Fr, 05.03.2010 11:15 | | | Midas | Fr, 05.03.2010 00:59 | | | JasonBond | Fr, 05.03.2010 12:38 | | | Midas | Fr, 05.03.2010 13:35 | | | jorian | Fr, 05.03.2010 13:46 | | | hubabuba | Fr, 05.03.2010 14:47 | | | JasonBond | Fr, 05.03.2010 14:06 | | | Romanus | So, 28.02.2010 20:50 | | | Midas | So, 28.02.2010 23:54 | | | thomy | Do, 04.03.2010 14:32 | | | hubabuba | Do, 04.03.2010 15:17 | | | |
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