| Montag, 20. Juli 2009 12:48 Uhr |
| Energieträger |
| kubra aus Rufi (2804 Kommentare seit Di, 23.09.2008) |
Zitat Thomy “Autos Transport-Flugzeuge Grosse Schiffe für Personen- und Waren-Transporte Eisenbahn” "Autos" Wir werden wohl kurzfristig auf Elektobetrieb umsteigen. Glücklicherweise kommt die neue Generation der Elektoautos nicht als Seifenkiste daher und zwingt uns in Sack und Asche. So ein Wägelchen würde sich nicht nur Clooney (er bekam das erste ab Werk) kaufen. http://www.teslamotors.com
/ "Transport-Flugzeuge Grosse Schiffe für Personen- und Waren-Transporte" Inzwischen sind rund 30 Prozent aller Schiffsneubauten vollelektrisch, bei den Kreuzfahrtschiffen sogar beinahe jeder Neubau. Diese Schiffe werden in Zukunft wohl von Generatoren mit Hochtemperatur-Supraleitern (HTS) Technik angetrieben werden. Momentan ist es so, dass die Generatoren von Dieselmotoren bewegt werden.Diesel kann hier durch Wasserstoff ersetzt werden. http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-3341-2005-08-16.html
Das versucht man auch für Flugzeuge nutzbar zu machen. Ein Triebwerk auf der Basis von Hochtemperatur-Supraleitern (HTS) http://www.heise.de/tr/Supraleiter-im-Flugzeug--/artikel/92131
Mir gefällt aus dem Beitrag dieser Satz besonders. “Aber die Gebrüder Wright haben sich sicher auch niemals vorstellen können, dass sich aus ihrem Ein-Mann-Flugzeug innerhalb eines Jahrhunderts Flugzeuge entwickeln, die mehr als 850 Passagiere mit fast 900 km/h von Kontinent zu Kontinent fliegen werden…” Bei der Eisenbahn ist die grösste Herausforderung momentan nicht die Art des Antriebes, sondern die Tatsache, dass das Streckennetz heute schon ausgelastet ist. Auf die existierende Infrastruktur kann man kaum noch Verkehr pfropfen. Wir werden über Kurz oder Lang überall da, wo Öl als Energieträger eingesetzt wird, einen Ersatz finden müssen. Wasserstoff ist eine der möglichen dieser Essenzen. Die Effizienzsteigerung und der geringere Verbrauch durch HTS werden einen Wechsel noch vereinfachen, da dadurch die Behälter mit dem flüssigen Wasserstoff kleiner werden können. Desertec. Ein Projekt, das in der Wüste in Nordafrika ein thermisches Solarkraftwerk entstehen lässt, das bis zu 40 % des Stromverbrauchs von Europa und Nordafrika decken soll. Der Verbund aus Solarstrom aus der Sahara und Nahost, Windstrom von der Atlantikküste und Nord-/Ostsee, Wasserkraft aus Skandinavien und der Schweiz, Geothermiestrom aus Island und Strom aus Biomasse an diversen Standorten bringt in der Summe genügend Strom für alle Verbraucher und sorgt durch Ausgleich im Großverbund auch für Versorgungssicherheit. Die Grundlast wird vor allem durch Solarstrom aus der Wüste und Wind- und Wasserkraft gedeckt werden. Bei Hochlast werden Biogasanlagen ans Grid genommen. Der Strom wird mehr und mehr auch von dezentralen Einheiten (Einfamilienhäuser, Wohnhäuser, öffentliche Gebäude. Ställe etc..) erzeugt werden. Nicht benötigter, überschüssiger Strom kann ins Grid eingespiesen werden. Die Schweiz hat gute Chancen, in diesem Markt, der in etwa dem Ausmass aller für die Finanzkrise eingeflossenen Gelder weltweit entsprechen wird, mitzuhalten. Lassen wir's angehen. |
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