| Sonntag, 31. Januar 2010 20:38 Uhr | | Fehlerhaftes Hintergrundwissen? |
| kubra aus Rufi (2804 Kommentare seit Di, 23.09.2008) | Zitat Midas "Was fällt Ihnen so schwer einmal auch bei Israel Fehler einzugestehen Kubra." Schwer. Ne, nicht wirklich. Ich sehe nur im Unterschied zu Ihnen beide Seiten. Israel hat die Aufgabe, seine Staatsbürger zu schützen. Sie wiederum kommen mit genau dem gleichen Syndrom daher, das ich zitierend beim Report des Menschenrechtsrats bemängle. Nochmals das Zitat "Der Leser dieser Abschnitte kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie eine generelle Verurteilung Israels anstrebt als eines räuberischen Staates, der auf fortwährende Menschenrechtsverletzungen ausgerichtet ist." Hamas wurde monatelang gewarnt, dass man etwas gegen die Raketenbeschüsse unternehmen werde, wenn Hamas diese nicht unterbinde. Übrigens, wenn man Hamas richtig zuhört, geht es im ersten Schritt darum, die Juden und andere Ungläubige aus Israel zu verjagen und dann den Islam weltweit zur einzigen Religion zu machen. Es ist sehr schwierig, unter diesen Vorgaben einen Ansprechpartner zu finden, mit dem man über Frieden reden und Verbesserungen im gegenseitigen Verhältnis beschliessen kann. Die Kommission hatte die Aufgabe, die Ereignisse zu untersuchen. Doch so wie sie das getan hat, ging es ihr darum, eine Grundsatzdiskussion um die Rechtmässigkeit des Bestehens des Staates Israel zu führen. Was mit dem eigentlichen Auftrag nichts zu tun hat. Hier die Liste der Staaten und wer wie gestimmt hat. Dafür: Argentina, Brazil, China, Russia, Bahrain, Bangladesh, Bolivia, Chile, Cuba, Djbouti, Egypt, Ghana, India, Indonesia, Jordan, Mauritius, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, Philippines, Qatar, Saudi Arabia, Senegal, South Africa and Zambia Dagegen: US, Hungary, Italy, Netherlands, Slovakia and Ukraine Enthaltungen: Belgium, Bosnia, Burkina-Faso, Cameroon, Gabon, Japan, Mexico, Norway, South Korea, Slovenia and Uruguay Abwesend: UK, France, Madagascar, Kyrgyzstan and Angola man sieht, dass unter den anklagenden Ländern - vor allem den moslemischen - ein Grossteil sich einen Dreck um Menschenrechte kümmert. Es geht um Politik. Ich kann Anklagen aus dieser Ecke nicht mehr Ernst nehmen. |
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