| Dienstag, 1. Juni 2010 20:29 Uhr |
| Gerade die Bauern haben es in der Hand |
| Steson aus Rorschach (1233 Kommentare seit Mo, 25.01.2010) |
Ich verstehe die Bauern, es ist ein Mist wenn einem das Einkommen davon schmilzt. Aber leider, wie alles, wird auch die Landwirtschaft immer internationaler. Ich glaube die Schweizer Bauern sollten versuchen, entweder grösser zu werden, oder sie sollten hochwertigste Nischen und Bioprodukte zu produzieren. Aber auch die grossen Schweizer Bauern sind immer noch nicht Konkurrenzfähig, sie sind im Europäischen Rahmen, viel zu teuer, darum dürfen auch sie nicht nur auf Masse setzten. Eine Frage hätte ich, warum funktioniert der Markt mit dem Fleisch, aber bei der Milch braucht es staatliche Eingriffe? Mengenmässig. Auch der Preis für Schweinefleisch schwankt, aber da scheint es kein Problem zu sein. Die Bauern können aber, dank ihrer politischen Macht, auch versuchen den Schweizer Markt abzuschotten. Das kann eine Zeit lang funktionieren, ist auf Dauer aber sicher keine Lösung. Vielleicht müssten einige Bauern und auch die Politik auch eine Tatsache akzeptieren, es gibt Gebiete in den man nicht mehr rentabel Landwirtschaft betreiben kann. Entweder lassen wir diese Gebiete verwildern oder wir lassen diese Bauern das tun, was sie die letzten paar Jahrzehnte sehr gut gemacht haben. Sie pflegen die wunderschöne Landschaft für die unser Land berühmt ist. Dafür werden sie dann vom Staat bezahlt. Gleichzeitig können diese Bauern hochwertigste Produkte herstellen, für die es einen Markt gibt. Das ist aber eine politische Entscheidung. |
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