| Donnerstag, 23. Juli 2009 03:42 Uhr |
| Glück im Unglück |
| isabella aus Heimberg (3 Kommentare seit Do, 23.07.2009) |
Die Eltern aus Langenthal haben immerhin ihre tolle 4-jährige Tochter noch lebend und dieses sicherlich traumatisierte Kind war dennoch in der Lage Hilfe zu holen ! ( Dies ist absolut nicht so selbstverständlich für die Norm der CH-Kinder, die absolut immer noch überbehütet und bis ca. 5-jährig auf absolute Unselbstständigkeit erzogen werden, denn erst dann darf man in der CH in den Kindergarten und frühere Fremdbetreuung ist auch 2009 immer noch ein "rotesTuch"... -). Leider müssen o.g.Eltern nun aber mit dem Tod ihres 6 -Monate alten Säuglings fertig werden, an dessen Geburt vor 2 Jahren wahrscheinlich noch niemand dachte... Die nun vor allem angeklagte Mutter aus NW hat leider auch ihre sicherlich ebenso reife und verantwortungsvolle 11-jährige Tochter verloren. Es steht also 1:1. Für die Langenthaler Eltern hätte es durchaus sehr viel schlimmer aussehen können, indem sie nämlich beide Kinder verloren hätten. Mir,als inzwischen relativ gelassene Mutter von 4 Kindern,die inzwischen 15 bis 22 Jahre alt sind,geht dieser tragische Unglücksfall sehr nahe und beschäftigt mich sehr. Auch ich habe vielleicht rückblickend oft teilweise relativ fahrlässig Verantwortung an die älteren Geschwister übergeben und glücklicherweise ist dabei niemals etwas passiert, aber es hätte ja sein können. Was ich aber nicht verstehe, ist dass man einen Säugling einfach so übers Wochenende an eine doch relativ unbekannte Person abgibt. In diesem Alter hätte ich meine Kinder nur gut vertrauten und versierten Familienangehörigen in Obhut gegeben.
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