| Samstag, 23. Januar 2010 20:07 Uhr |
| Graue Energie |
| hubabuba aus Uzwil (759 Kommentare seit Mo, 27.04.2009) |
Ja leider ist die Zuckerproduktion aus der Rübe sehr energieintensiv, so sehr, dass die Energiebilanz des südafrikanischen Produktes besser ist. Wäre die Energie teurer, müsste das die Konkurrenzfähigkeit des südamerikanischen Zuckers folglich verbessern. Spargeln aus Mexiko müssten dann zu den Verlierern zählen, denn die Spargel ist eine winterharte Pflanze, die auch bei uns gute Erträge abwirft, Sehr saisonal ist dieses Gemüse ja ohnehin. In einigen Jahren auch aus meinem Garten .... Wieso müssen wir aber auch unbedingt das ganze Jahr durch dasselbe Gemüse und dieselben Früchte frisch kaufen können?!? Daneben geht weniger Bekanntes vergessen, schade, dabei könnten wir damit unsere Phantasie beflügeln. Aber nein, das ist ja viel zu kompliziert. Es lebe der ganzjährige Einheitsbrei .... seufz. Lammfleisch und Kiwis aus Neuseeland? Die Produktion in Europa funktioniert doch bestens. Das muss nicht um die halbe Welt zu uns transportiert werden. Stimmt natürlich, dass zur Herstellung eines Autos auch viel Energie benötigt wird. Schade, dass das nicht deklariert wird. Ständig das neueste und sparsamste Auto kaufen macht sicher keinen Sinn. Wenn das alte Auto aber ohnehin ersetzt werden muss .... Trotzdem, es könnte sicher mehr getan werden, um die Produktionsenergie zu vermindern. Die globalisierte Welt wird sich natürlich nicht im Gleischschritt mit der Schweiz umstellen. Damit die Schweiz Vorbild sein kann, genügt es aber, gerade soviel zu tun, dass wir etwas aus der Masse herausragen. |
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