| Dienstag, 17. Januar 2012 18:33 Uhr |
| Haben Sie gewusst? |
| Steson aus Rorschach (1233 Kommentare seit Mo, 25.01.2010) |
| Das ein Frachter 200 Prozent Rettungsmittel braucht? Das heisst ein Frachter Matrose hat zwei Rettungsboote oder Insel zur Verfügung. Ein Kreuzfahrer nur eines. Das ist eigentlich sogar logisch, müsste man doppelt so viele Boote mitnehmen, wo sollen dann die Liegestühle stehen? Nebenbei sind Rettungsboote auf einem kenternden Schiff ab einer bestimmten Schlagseite nutzlos.
Ja 4000 Menschen zu evakuieren ist wirklich fast nicht möglich. Diese Schiffe sind so gebaut, dass sie eigentlich gar nicht sinken sollten und wenn doch, sollte es sehr lange dauern...... SOLLTE.... leider kann man den Faktor Mensch mit keiner noch so perfekten Technik ausschalten. Das war bei allen grossen Schiffs und anderen Unglücken der Rote Faden. Bei der Titanic war der Kapitän schuld. Man rauscht nicht bei Dunkelheit mit 20 Knoten durch eine Eisberg verseuchte Region. Das ist unklug. Bei der Costa Concordia ist der Fall genau gleich. Man führt sein Schiff nicht so nahe an eine Insel heran und ist dann überrascht wenn es absäuft.
Die Kreuzschifffahrt ist ein gewaltiges Geschäft und da wir in der freien Marktwirtschaft leben, gewinnt jener, der mit riesigen Schiffen möglichst viele Menschen transportieren kann. Und das bei möglichst geringen Kosten. Da passiert es dann eben, dass ein Hochmodernes Kreuzfahrtschiff, nicht über die aktuellsten Rettungsmittel verfügt, ein unfähiger Kapitän das Kommando führt und dessen Besatzung der Aufgabe nicht gewachsen ist. DAS ist eben unser Lebensstil. Hadern sie nicht damit. |
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