| Sonntag, 27. Juni 2010 02:13 Uhr |
| Hm... |
| shimano aus Therwil (114 Kommentare seit Do, 05.06.2008) |
dann kann die Musikbranche in nächster Zeit wieder ein wenig jammern. Nur können sie nicht mehr mit der Ausrede von den bösen illegalen Downloader kommen. Wenn sie die Verwaltungskosten senken konnten, haben sie logischerweise dafür weniger finanziellen Aufwand und mehr Geld übrig. Sorry, aber wenn sie beim Download ein Plus von 46% verzeichnen und bei den CD-Lizenzen ein Minus von 13%, errechne ich daraus immer noch ein Plus von 33%. Bloss: wo ist der Rest des Geldes hin? Ich möchte darauf hinweisen, dass die SUISA laut Jahresbericht 09* im Jahr 2008 einen Rekordumsatz erzielt hat. Wie sie im Bericht schreiben, wurde TV-Werbung vermehrt auf Sender wie RTL, Pro 7, SAT 1, etc. verlagert, was ich gut nachvollziehen kann. Denn dort werden die Einschaltquoten tagsüber höher sein als bei SF. Auszug aus dem Bericht: "Besonders stark rückläufig sind seit Jahren die Einnahmen aus Lizenzierung von physischen Tonträgern (CDs -13 %). Die Einnahmen aus dem Verkauf von Musikdateien im Internet konnten zwar erneut um 46 % (plus CHF 610’566.–) gesteigert werden, der Rückgang aus der Lizenzierung von Tonträgern (minus CHF 2’011’690.–) wird damit aber bei Weitem nicht aufgefangen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zum einen konkurrenzieren Tauschbörsen und illegale Download-Portale die offiziellen Angebote, zum anderen konkurrenzieren sich die Verleger und Verwertungsgesellschaften in Europa gegenseitig selbst, wenn es darum geht, Lizenzen an Online-Anbieter zu vergeben." Auffällig hoch ist jedoch die Zunahme der Leistungen an die eigenen Fürsorge-Einrichtungen der Verleger (fast 33%) Tja, damit ist eigentlich alles gesagt. Das mit dem Konkurrieren der Verleger kann ich bestätigen. Bloss hat das nicht die Konsumenten, sondern die Musikindustrie zu verantworten. Und das mit den illegalen Tauschbörsen nehme ich ihnen schlicht nicht mehr ab. Da stimmen meiner Meinung nach intern einige finanzielle Sachen nicht. Die permanente digitalisierung ging für die Musikindustrie nach hinten los. Und nun wird uns das unter anderem mit steigenden Download-Gebühren gedankt! Die leidtragenden sind die Konsumenten und Musikliebhaber. *Quelle: http://www.suisa.ch/fileadmin/user_upload/Downloads/Publikationen/SUIS...
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