| Samstag, 23. Januar 2010 13:19 Uhr |
| IRS Büro Bern |
| Midas aus Kinshasa (2390 Kommentare seit Di, 04.11.2008) |
Wenn man den Grundsatz vertritt dass unser Geld in erster Linie dem Staat gehört, haben Sie recht. Für mich sind aber oft auch die Staaten die Verbrecher nicht die Steuerhinterzieher. Nun muss man wissen, dass Amerikaner schon jetzt seit vielen Jahren bei einer Kontoeröffnung ein spezielles Zusatzformular unterschreiben müssen. Als Amerikaner ist man nämlich immer steuerpflichtig, egal wo auf der Welt man lebt. Das alleine ist schon eine Frechheit, geht uns aber nichts an. Ich sehe die Rolle der Schweiz nicht als zusätzliche IRS und Steuerniederlassung der USA. Die Drogenkartelle geben sich mit solchen Peanuts nicht ab und waschen 250 Millionen in einem Rutsch in Miami oder Dubai. Das wird auch über "legale" Einnahmen von Firmenkonglomeraten und nicht Einzelpersonen gesteuert. Die Geldwäscherei Artikel sind nicht für die Verhinderung von Geldwäsche geeignet, sonder sind schlicht Steuerfahndung anders deklariert. Die Zeiten als man 1 Million bei Schweizer Banken einfach abgeben konnte sind schon lange vorbei. Mittlerweile sind wir schon in das andere Extrem der Verblödung gerutscht, wo man wegen 15'000 CHF die Hosen runterlassen muss und es uns nicht mal mehr erlaubt ist mit einem grösseren Betrag unseres eigenen Geldes zu reisen. Warum darf ich nicht 1 Mio im Koffer haben wenn ich es legal verdient habe? Wer bestimmt das und warum? Die Schweizer Banken gehören mittlerweile zu den saubersten der Welt und in diesen Fällen hat sich die UBS an die damalig gültige Rechtsordnung gehalten. Alle Schweizer haben davon Jahrzehnte fett gelebt. Jetzt die Heuchler zu spielen ist verlogen. Es trifft die Schweiz, sprich CS und UBS, nur immer aus einem Grund: man will die auf dem Finanzmarkt starke Schweiz bodigen und ins Reich integrieren. Amerikanische und andere ausländische Banken haben viel mehr Dreck am Stecken. Es gibt noch heute genügend Banken bei denen man Millionen im Koffer abgeben kann. Die liegen aber schon lange nicht mehr in der Schweiz. Im Ausland hört man nur eines: "Jetzt haben sie euch auch fertig gemacht. Jetzt kann man nicht mal mehr der Schweiz trauen. Nicht mal bei euch ist man mehr sicher." Fällt unser Finanzplatz, fällt die Schweiz. Dann kann ich als EU-Gegner nur noch sagen: Willkommen in der EU! |
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