| Dienstag, 20. September 2011 13:26 Uhr |
| Ihr Arbeitsplatz |
| JasonBond aus Strengelbach (3587 Kommentare seit Do, 14.01.2010) |
| ist nicht gefährdet weil immer mehr ins Ausland einkaufen gehen.
Sondern, weil die Detailhänder genau wie die Importeure und Herstellerkonzerne jahrzehntelang davon profitiert haben, dass man die Schweizer Komsumenten abzocken kann mit total überhöhten Preisen.
Als die Preise statt runterzugehen eher noch ständig höher wurden trotz des offensichtlich immer schwächer werdenen Euros hat es dem Schweizer Konsumenten eben langsam gereicht.
Coop und Migros und andere hätten es schon lange, sehr lange in der Hand gehabt, den nötigen Druck auf Importeure, Hersteller und die Politik auszuüben, damit man für z.B. Nivea oder Ferrero Produkte nicht mehr zum Teil fast das Doppelte oder sogar mehr bezahlen hätte müssen.
Lustigerweise hat es jetzt urplötzlich geklappt (Coop, Beyersdorf, Ferrero als Beispiel), wenn dies auch eigentlich nur Imagekosmetik darstellt. Aber immerhin bezahlen wir jetzt für solche Produkte etwas weniger.
Frischprodukte wie Fleisch, Käse konsumiere ich auch hauptsächlich von Schweizer Produkten. Dafür bezahle ich auch gerne mehr.
Bei Markenprodukten, die importiert werden, sehe ich nicht mehr ein warum wir soviel bezahlen müssen. Deshalb habe ich auch kein schlechtes Gewissen, in DE diese Sachen einkaufen zu gehen.
Und wenn Sie z.B. deswegen entlassen werden sollten, ist dies nicht meine Schuld sondern siehe oben... |
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