| Dienstag, 8. März 2011 23:35 Uhr |
| Informationsfluss |
| kubra aus Rufi (2805 Kommentare seit Di, 23.09.2008) |
| Zitat Steson
"Da kennen Sie sich wohl besser aus."
Ich informiere mich vielleicht breiter. Deshalb weiss ich auch
"Erst vier Jahre ist es her, seit die Pensionskasse der SBB stolz in die Selbständigkeit überführt wurde. Damals hatte ihr der Bund die hübsche Summe von 5,3 Milliarden Franken überwiesen, um ihren Deckungsgrad auf 100 Prozent aufzufüllen. Damit war der paritätisch zusammengesetzte Stiftungsrat der SBB-Pensionskasse einverstanden, zufrieden, ja hoffnungsvoll. Wie bei der selbstbewussten neuen Swiss hätte auch bei der autonomen neuen SBB-Pensionskasse niemand daran gedacht, dass derselbe Stiftungsrat nur vier Jahre später abermals Bundesgelder einfordern würde."
Einiges mehr als die Swissair damals benötigt hätte.
Die etwa gleiche Summe war diesmal fällig.
"Nun fordert die SBB-Pensionskasse minimal 1,64 Milliarden und maximal 1,78 Milliarden Franken, je nach Art der «Beweisführung»."
"Streng gerechnet zahlte jeder Kunde, der letztes Jahr am SBB-Schalter ein Billett für sechzehn Franken kaufte, einen Franken in die SBB-Pensionskasse ein. Jeder GA-Benützer erster Klasse unterstützte die SBB-Pensionskasse mit 287 Franken und 50 Rappen. "
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2003-20/artikel-2003-20-voll-gegen-di...
Veröffentlicht am 14.05.2003
Wieso hat man nirgendwo anders einen solchen Bericht lesen können?
Vielleicht steht die schmerzliche Antwort auch in diesem Artikel
"Sozialdemokraten unter sich"
Wie gesagt. Ich stehe zur SBB und unterstütze dieses nochmalige Einschiessen von Steuergeldern.
Aber es soll mir keiner mehr sagen, der Staat oder besser gesagt, die Sozialen Demokraten könnten besser geschäften als es der FDP - Obristen - Filz damals in der Causa Swissair es konnte.
"Das unbekümmerte Anspruchsdenken, fusst auf der Mentalität: Am Ende schickt man die Rechnung an den Bund. Zahlt der nicht, zahlt halt der Kunde."
Es gibt viele Clubs, die sich daran gewöhnt hatten, dass der Steuerbürger (oder der einfache Soldat) ohne Murren einzahlen und Defizite decken würde.
So gesehen sind die SBB Pensionskassen ein weiteres Fossil einer alten Denkweise, die aus einer Zeit stammen, als "der Staat" sich noch alles erlauben konnte. Sei es der staatstragende Freisinn oder der staatstragende Arbeitnehmerverein.
Spätestens nach der Finanzkrise muss sich jeder Interessensklub unbequeme Fragen gefallen lassen.
Wir als Steuerzahler wiederum sind angewiesen auf Journis, die nicht nur den Vereinen der Steuergeldverteiler das Wort schreiben. |
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