| Sonntag, 7. Februar 2010 16:56 Uhr |
| Jetzt schwimmen langsam alle Felle davon |
| Magnus aus Gerlikon (1619 Kommentare seit Mi, 09.04.2008) |
Neben den Deutschen haben sich jetzt auch die Belgier, die Holländer und, man höre und staune, auch die Oesterreicher an den gestohlenen Bankdaten interessiert gezeigt. Es ist schon so, das Bankgeheimnis und der spitzfindige Unterschied zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug werden fallen. Für uns Schweizer bleibt, wenn der Bundesrat schnell und entschlossen handeln würde, vielleicht noch was übrig vom Bankgeheimnis, wenn die Banken gezwungen würden, von ausländischen Anlegern einen Steuernachweis zu verlangen. Denn eines ist uns ja auch klar. Gestohlene Steuern sind auch Diebesgut. Ich wiil sagen: 1. Der Staat darf sich nicht zum Hehler machen, was die Deutschen (und neu auch noch andere europäische Länder) jetzt aber tun. (Aber es ist genau so dumm, denen sagen zu wollen, was sie tun und zu lassen haben. Das können sich Journalisten leisten nicht aber Realpolitiker. Wir würden das auch nicht gerne haben.) 2. Auch unsere Banken dürfen sich nicht zum Hehler machen. Es gibt, wie das immer zu sein hat, unter vernünftigen Menschen nur eins: Verhandlungen. Nur so können wir retten, was noch zu retten ist. Auf Stur schalten nützt gar nichts, wir können nur verlieren. Es wurde mit Verhandlungen bereits viel zu lange gewartet. Was ich mit Erstaunen aber konstatiere: Wo kommen plötzlich alle diese Datendiebe her? Sind wohl gut dotierte Schweizer Bankbeamte, die meisten wenigstens. |
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