| Freitag, 24. Juni 2011 17:52 Uhr |
| Junge Grüne und Realität |
| Midas aus Kinshasa (2515 Kommentare seit Di, 04.11.2008) |
| Ok, ok, ich bekenne mich als Autofan. Deshalb wird es länger.....
Sehen wir mal davon ab, dass dank neusten Dieselmotoren sehr viele Offroader bereits einen Verbrauch von unter 10 l /100 km schaffen. Vergessen wir auch mal den Sinn von Vergleichen ob ein Herr Girot mit einem Fiat 500 pro Jahr 50'000 km fahren würde, oder ein Ferrarista als Fan mit einem Sammlerauto 5000 km pro Jahr geniessen möchte.
Die Offroader Initiative ist eh Schwachsinn. Zudem hat Grün-Bubi Girot richtig erkannt, dass die neuen CO2-Gesetze den gleichen Zweck erfüllen würden und es so halt zu auch zu einem "Quasi-Verbot" kommen würde. Hier wird nur eine weitere Steuerabzocke für fast alle Schweizer vorbereitet. Bonzen wird es nicht kratzen. Auch keine Bundesratslimousine oder deren Heli.
Das ist eine Zusatzsteuer, die nach dem Stand der Technik, auch bis dahin, von fast allen Autokäufern geblecht werden wird. Das obwohl Quasi-Kartelle wie zum Beispiel Amag oder Emil Frey bereits jetzt Neufahrzeuge 20 bis 50 % über Auslandspreise verkaufen.
Solange in der EU zugelassene Neufahrzeuge nicht automatisch auch in der Schweiz zugelassen sind, bleiben es staatlich geschützte Quasi-Kartelle, die Schweizern einreden Fahrzeuge aus dem Ausland vom gleichen Produktionsband wären schlechter. Ein Gratisservice oder Integral-schiess-mich-tot bringen dem Kunden bei überteuerten Verkaufspreisen unter dem Strich gar nichts. Bei dem was man im Ausland zum Beispiel für einen Land Rover oder Jaguar bezahlt, würde der Austauschmotor für ein Montagsauto im Vergleich zu Schweizer Preis auch noch drin liegen und ein Automech könnte 10'000 im Monat verdienen.
Mit diesem Ansatz wären danach nach heutigem Stand der Industrie folgende Fahrzeuge aus dem Rennen:
Alle Ferrari, alle Maseratis, alle Astons, alle Bentleys, alle Lambos, Audi A8, BMW 730D, Honda Legend, BMW X5, VW Tourag, Audi Q 7 und die Range Rover Modelle (und viele mehr). Bentley und Rolls schaffen zudem das vorgeschlagene max. Gewicht auch nicht, nicht nur Offroader.
Soweit so gut. Das kratzt noch keinen Bürger. Die Leute die diese Autos kaufen können, stören sich auch nicht an einer Strafsteuer oder Benzinpreise und der Rest ist Sozialneid (forum copyright). Ich gehöre nicht zu denen die sich einen Ferrari, Lambo oder Aston leisten könnten. Ich freue mich aber immer wieder wenn ich einen sehe. Manchmal auch wenn ich nur einen höre.
Nun aber zur Kompakt-Klasse, sprich als Beispiel Opel Astra, Focus, Golf ab 2 L, Peugeot 307 oder Audi A3. Auch hier würde zur Zeit kein Fahrzeug dieser Klasse einen Ausstoss von 130 erfüllen. Hier noch einige Ausstosszahlen, damit man weiss was zur Zeit ein CO2 Ausstoss von 130 bedeutet.
Skoda Fabia (127)
VW Golf 2 TDI (146)
Volvo C30 2,0D (151)
Opel Vectra 1,8 16 V, (173)
BMW 320D (153)
Toyota Avensis, (171)
Sind ja auch alles richtige Oberbonzen-Schlitten. Oder?
Erfüllt werden die 130 zur Zeit nur von sogenannten Stadtautos. Beispiele:
VW Polo TDI Bluemotion (106)
Ford Fiesta 1,4, TDCI (114)
Toyota Yaris 1,4 (119)
Seat Ibiza, 1,4 TDI (122)
Heisst also übersetzt stand heute und wenn die Industrie nicht gewaltige Fortschritte in kurzer Zeit macht:
Wer nicht einen Kleinwagen mit 1,4 Liter Motor fahren wird, wird massiv draufzahlen. Dazu kommen noch Benzinpreise von CHF 2 bis 2.50 die jeden Bonzen freuen werden. Freie Bahn für V8 und V12 auf Schweizer Autobahnen!
Bleibt noch die Einführung eines Grün-Gutmenschen-Volkstrabant in 15 verschiedenen Lackierstufen von Grau.
Wo grün drauf steht ist meist nur Steuer drin und wer grün-rot wählt ist selber schuld! |
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