| Mittwoch, 17. März 2010 12:16 Uhr |
| Karma + Reinkarnation |
| Soultraveller aus Thun (1 Kommentar seit Mi, 17.03.2010) |
Um das Leid in der Welt und Reinkarnation zu verstehen, braucht es das Verständnis: "Ich bin die Seele, ich bin ein spirituelles, ewiges Wesen, das sich in diesem Körper befindet, ähnlich einem Fahrer in seinem Fahrzeug." Auf dieser Grundlage kann man auch Aussagen verstehen, wie: "Was der Mensch sät, wird der Mensch auch ernten." Mit anderen Worten: Mein Tun wird in der Zukunft wieder zu mir zurück finden, wie ein gut geworfener Bumerang. Und wozu dient das? Einzig um uns mit uns selbst zu konfrontieren, damit wir daraus lernen können. Dieses Verständnis, das die Asiaten Karma nennen, ergibt aber nur in einem grossen Zeitrahmen einen Sinn und das erfordert die Wiedergeburt oder Seelenwanderung. Religion zielt normalerweise auf "Liebe zu Gott". Doch Liebe ist nur wertvoll, wenn sie freiwillig und von Herzen geschenkt wird. Zwang, Erpressung (jetzt oder ewige Hölle) usw. sind keine Grundlage für Liebe, weder in dieser Welt noch in Beziehung zu Gott. Das wiederum ist ein wichtiger Fürsprecher für das oben genannte Konzept von Karma und Reinkarnation. Denn ohne Freiheit gibt es keine echte Liebe, sondern nur Sklaventum oder Nötigung. Wäre das die Absicht Gottes, dann wäre die Schöpfung ohne Sinn und somit völlig überflüssig. |
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