| Dienstag, 9. März 2010 21:00 Uhr |
| Kopf hoch |
| hubabuba aus Uzwil (759 Kommentare seit Mo, 27.04.2009) |
Zum Heulen besteht doch überhaupt kein Grund, denn es ist ja nicht die Rede von "entweder oder", sondern von "sowohl als auch". Und wenn jemand meint, der Schamane könne ihm am besten helfen, dann könnte das für ihn sogar stimmen, auch wenn diese Methode den sogenannt wissenschaftlichen Wirksamkeitsbeweis nicht besteht. Und wie ist das denn, wenn jemand keine Heilung, sondern einen würdigen Tod sucht? Wir sollten nicht vergessen, dass heute manches nachgewiesen werden kann, was vor nicht gar so langer Zeit als Unsinnn abgetan wurde. Dass also sämtliche Komplementärmedizin in alle Zukunft Unsinn bleibt, sollte besser nicht behauptet werden. Und nicht alles was wissenschaftlich erwiesen ist, ist auch sinnvoll. Andererseits muss man manchmal eben auch den statistischen Wirksamkeitsnachweis akzeptieren, ohne je zu wissen, wieso diese Wirkung zustande kommt. Da kommt mir die Studie zur Homöopathie in den Sinn, aus der die einen schlossen, dass es eben doch irgend etwas nützt, während die anderen exakt den Beweis für die Unwirksamkeit darin erkennen wollten. Wer hat nun recht? ist es möglich dass beides irgendwie stimmt? Finden wir am Ende doch noch den Mut, das Gute aus beiden Welten zu kombinieren? |
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