| Donnerstag, 15. Oktober 2009 18:00 Uhr |
| Markt entscheidet |
| Midas aus Kinshasa (2515 Kommentare seit Di, 04.11.2008) |
Apple konnte ein quasi Monopol schaffen, weil die anderen schlicht verpennt haben und lange kein vernünftiges OS als Basis hatten. Als das i-phone herauskam, konnte man bei Nokia immer noch mit dem Ziegelstein genannt Communicator rumlaufen. Ich habe immer Nokia Phones gekauft und war selber mal vor 20 Jahren Product Manager für Handys, also auf diesem Punkt wirklich nicht unbedarft. Bis zu dem Tag als als ich das erste N-Series kaufte und zu blöd für die Bedienung war, weil irgendein technikverliebter Programmierer die vertraute Nokia Struktur über den Haufen warf und sich einen runtergeholt hatte. Seitdem Verschenken meines N-Series habe ich nie mehr ein Nokia gekauft. Technisch top. Unbrauchbar für den Normalanwender. Die App-Software ist zwar nicht voll öffentlich, kann aber von jedem zur Programmierung von Apps verwendet werden. Wie alle Produkte die verkauft werden, unterliegen halt auch diese der Piraterie. Das i-phone ist nicht das beste Handy. Aber ich habe meine Mailadresse eingetippt und alles funktionierte, weil es ziemlich "idiotensicher ist". Ich will ein Handy brauchen und mich nicht mit der Bedienungsanleitung beschäftigen müssen. Der Markt hat mit 2 Millarden Downloads ziemlich entschieden, oder? Der einzige Kritikpunkt am i-phone ist die Anbindung an den Netzbetreiber. Diese sind in der Schweiz einfach betrügerische Abzocker. Also Apple zockt die Kunden sicherlich nicht ab. Für die These der Monopolisten haben Sie mit Google auch wirklich einen qualifizierten "Underdog" ausgewählt. Haben die nicht selber ein Quasi-Monopol? Windows ist auch ein schlechtes Betriebssystem und trotzdem No. 1 weltweit weil der Markt entschieden hat. |
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