| Samstag, 13. März 2010 11:46 Uhr |
| Menschenrechte in den USA |
| Valerie aus Mollens (893 Kommentare seit So, 20.04.2008) |
werden auch nicht eingehalten, also was soll diese Kritik von Übersee? Sind Türme wichtiger als Menschen? Ich bin da auf eine interessante Meldung gestossen: Zehnjähriger verweigert Eid auf US-Flagge Der zehnjährige Will Philipps aus Arkansas hat sich geweigert, in der Schule die obligatorische tägliche "Pledge of Allegiance", d.i. das amerikanische Flaggengelöbnis, abzulegen. Als Grund nannte er, dass die USA kein freies Land seien. Die USA untersagen homosexuellen Paaren, zu heiraten, was klar eine Diskriminierung ist und die Bürgerrechte der von den Gesetzen Betroffenen erheblich einschränkt. "There is no justice for all..gays and lesbians can't marry, there is still a lot of racism and sexism in the world. [...] Gays and Lesbians should have the same rights as everyone", so Will, "and I'm not going to swear that they do (now)". Als seine Beweggründe nannte er seine bisherige Kindheit und sein Umfeld, in dem er viele homosexuelle Bekannte und Freunde habe und über deren Diskriminierung erfuhr. Als seine Lehrerin ihn aufforderte, den Flaggeneid abzulegen, entgegnete Will: "Ma'am, mit allem Respekt, aber sie können von einer Brücke springen!". Will Philipps wird seitdem von seinen Mitschüler für seine Aktionen fertiggemacht. Er wird als schwul oder "Gay-wat" (o.ä.) bezeichnet, letzteres ein Schimpfwort, von dem Will nicht mal weiss, was es bedeuten soll. bisher scheint es aber noch zu keinen physischen Übergriffen gekommen zu sein. Will wird den Eid erst ablegen, wenn es wirklich Freiheit und Gerechtigkeit für alle gibt. Es lebe sein Mut! Will gab ein Interview für CNN, in dem er seine Standpunkte darlegt. http://www.cnn.com/video/data/2.0/video/us/2009/11/16/am.boy.no.pledge...
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