| Samstag, 28. Januar 2012 18:47 Uhr |
| Nächtliche 'Prohibition' ... |
| thomy aus Bern (3529 Kommentare seit Mi, 07.05.2008) |
| Ich meine, dass Jugendliche auch vom übermässigen Alkohogenuss fergehalten werden sollten - aber auf Freiwilligkeit basierend!!
Aber ich denke auch, dass die HEUTIGEN Jugendlichen derart im Konsumwahn abgerutscht sind, dass Fantasie - vermeintliche! - nur noch mit viel Alkohol möglich wird ...
Ich kann nur aus meiner Jugend erzählen. Ich wüsste zwar auch, wie es meine Kinder machten ... Allerdings war ich kaum je dabei ...
In meiner Jungend, da war Alkohol meistens in Form von Wein, Schnäpsen und Bier vorhanden. Für die Erwachsenen!
Es war damals sowieso so - bei uns und bis etwa 18 Jahre, dass wir Bier oder andere Alkoholika nicht bis kaum tranken - in der Öffentlichkeit sowieso nicht.
Das ist natürlich schon eine lange Zeit her. Aber es war gut so, für mich und uns.
Die Meisten von uns hatten gar keinen Grund oder auch keinen Gluscht auf Alkohol. Wir konnten auch mit Kaffee, Tee und Süsswässern u.a. fetzige, lustige, hipe ... Abende (heute wohl Parties ...) geniessen.
Nun möchte die Politik mit dem Vorschlaghammer den heutigen Jungen das Alkoholkaufen und trinken oder saufen verbieten, resp. derart einschränken, dass das ganze als Alibiübung zur Beruhigung des schlechten Gewissens ehrlicher gesagt wäre ... ABER, DIESES BOMBENGESCHÄFT LASSEN SICH DIE VERKÄUFER VON ALKOHOLIKA DOCH NICHT VERMIESEN und werden dann den Alkohol ganz legal tagsüber verkaufen! Die KonsumentInnen werden schon wissen wann und wo für Parties grössere Mengen Akoholika zu beschaffen ist, leider - auch spät nachts noch ...!
Liebe PolitikerInnen,
macht einmal keine Studien, sondern geht mal ALLE selbst zu den jungen Leuten Euch informieren, was da so abgeht. Dann müsst Ihr, liebe Politiker und Politikerinnen lernen ZU-ZU-HÖREN....! Aber zieht Euch denn "warm an"!
Zuhören müsst Ihr für einmal können!
Ich weiss, das ist schwer für Politiker, die gewohnt sind zu "streiten" ...! Es gibt aber auch solche, die können schon zuhören - lernt bei denen, wie das geht - dann geht's!
Vielleicht merkt Ihr dann, dass auf die Schnelle nicht zu erreichen ist. Ihr habt bis heute mitgeholfen und Eure Vorfahren auch, dass unsere Gesellschaft heute so ist, wie sie es eben ist - wie sie, die Gesellschaft, sich anfühlt!
Also, neue praktikable und vor allem ehrliche Erkenntnisse und daraus abgeleitete - auch - EHRKICHE, gangbare Massnahmen sind gefragt! Nicht unehrliche, faule Politübungen! |
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