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Thema: Mindestens 32 Tote bei Moschee-Einsturz in Marokko
| Sonntag, 21. Februar 2010 13:30 Uhr | | Nochmals |
| Midas aus Kinshasa (2390 Kommentare seit Di, 04.11.2008) | Bitte werfen Sie nicht alle Muslime in einen Topf. Mit wenigen Ausnahmen, zum Beispiel während des Ramadans, entstehen in gemässigten muslimischen Ländern nie Berührungspunkte. Christen werden voll akzeptiert. Ich habe bereits mehrmals geschrieben dass wir in meinem Fall nach dem Freitagsgebet alle zusammen essen. Christen und Muslime, ab und zu sogar mit jüdischer Verstärkung. Dabei reden wir immer über Religion, suchen aber das Verbindende. Sollten wir uns darüber streiten ob es der "Heilige Geist" oder der "Hauch Gottes" war? Das ist eine Frage von Intelligenz und Toleranz. Nur etwa 15 % der Bevölkerung hier sind Emirati. Ebenso gibt es eine sehr grosse Anzahl von Hindus und Buddhisten. Ich kann einen extremistischen Katholiken nicht von einem extremistischen Juden oder extremistischen Muslim unterscheiden. Alle diese Extremisten missbrauchen die Religion als Rechtfertigung für Intoleranz und Gewalt. Ablehnung gegen Christen im arabischen Raum stehen in direktem Zusammenhang mit schlechter oder keiner Bildung und einem niedrigen Lebensstandard in Armut. Oft geht dies noch mit einer nicht-säkularen Diktatur einher. Extremisten nutzen diese Hoffnungslosigkeit und Armut aus. Es ist halt so dass Leute die in Freiheit eine Ausbildung geniessen können, von ihrer Arbeit leben, ein Häuschen bauen und eine Familie gründen können, selten den Drang verspüren sich in die Luft zu sprengen. Da unterscheiden sich Muslime in keiner Weise von anderen Religionen. Nährboden für den Extremismus sind Armuts-Gefängnisse. Deshalb ist die Israel-Ghetto-Politik meines Erachtens auch so bescheuert. Bei den Friedhöfen könnte ich als Gegenargument bringen, dass es schon immer auch rein jüdische Friedhöfe gegeben hat. Niemand würde sich wirklich je dran stören. Warum auch? Ich erwarte aber dass sich jeder in der Schweiz so aufführt wie ich das hier tun muss und will. Wenn man in einer anderen Kultur lebt, so muss man diese akzeptieren und schätzen lernen. Treffe ich Geschäftspartner während des Ramadans, so trinke ich auch keinen Kaffee während der Sitzung und ziehe mich zum Essen zurück. Es sind nur solche kleinen Details. Es geht immer um Respekt. Auch die Muslime in der Schweiz haben unsere Kultur und Gesetze zu respektieren und 98 % machen dies auch. Wie viel Hass auch bei den Christen vorhanden ist erstaunt mich immer wieder. Solche Menschen dürften sich nicht einmal Christen nennen. Ich wünsche möglichst vielen Schweizern einen schönen Urlaub in Ländern wie U.A.E. oder Oman um der arabischen Kultur der Gastfreundschaft näher zu kommen. Viele hätten einen Aha-Effekt. |
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