| Mittwoch, 26. Mai 2010 18:38 Uhr |
| Partisanenkriege und die Schweizer Armee |
| Aremad aus Thunstetten (260 Kommentare seit Mi, 24.09.2008) |
Betrachtet man die Schweizer Armee, verkörpert sie mit ihrer Technologie und Technik und auch der Ausbildung aber genau die Art Armee, die auch die USA repräsentieren. Und würden folglich sang- und klanglos verlieren. Ich denke, man könnte einige der Probleme elegant lösen: - Abschaffen der WKs, statt dessen nur noch Durchdiener. Vorteil: man kann die Leute in der Zeit ausbilden, in der man sie ev. auch brauchen würde, sie wären wirklich aktuell - Abschaffen von grossen Truppenverbänden. Schaffen von kleinen Truppeneinheiten (Guerilla-ähnlich). Denn genau so gewinnen diese Armeen ihre Kriege. Und wer jetzt an Terrorismus denkt: ja, selbe Taktik. Die Frage ist natürlich berechtigt: will man dies? Aber zu einem vernünftigen Preis wird ein Land wie die Schweiz kaum etwas vernünftiges Alternatives aufbauen können - Umstrukturieren der Führungsstrukturen der Armee, lieber weniger gut ausgebildete Berufsoffiziere die stark unabhängig voneinander agieren Bezüglich Autonomie: militärische Autonomie ist absolut irrelevant und komplett veraltet. Wenn Deutschland aus irgendeinem idiotischen Grund entscheidet, die Schweiz darf ihre Waren für 3 Monate nicht mehr nach Deutschland exportieren noch Waren aus Deutschland importieren (unrealistisch, aber nur als Annahme), was würde dann wohl geschehen? Dazu bedarf Deutschland noch nicht mal irgendeiner Armee. Genauso könnte die Schweiz mit ihren Goldreserven auf Eigenwunsch einfach den Euro stärken und einen Teil der Krise im Euroraum eliminieren. Damit hätte man erstarkte Partner, mehr Ruhe, mehr bewirkt als jede Armee dieser Welt mit deutlich weniger Kosten als die eigene überhaupt kostet (und kann sie ja trotzdem stehen lassen). Die Globalisierung und vor allem die globale Vernetzung haben die Welt und jegliche Kriegsszenarien massivst verändert. Nur die Schweizer Armee scheint dies nicht so wirklich mitgekriegt zu haben. |
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