| Freitag, 30. Juli 2010 13:43 Uhr |
| Preiss des Prominentseins |
| Perikles aus Weinfelden (2 Kommentare seit Fr, 30.07.2010) |
Ob Herr Kachelmann die Tat begangen hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Dass muss er mit sich selbst ausmachen. Was sich aber die deutsche Justiz da erlaubt hat, ist schlichtweg eine Sauerei. Es wird doch immer wieder betont, für einen Angeklagter gilt die Unschuldsvermutung, bis die Schuld bewiesen ist. Für die Staatsanwaltschaft ist es aber ein gefundenes Fressen, wenn sie sich mit der Festnahme von Prominenten in der Öffentlichkeit darstellen kann. Spielt da Neid eine Rolle??? Aber warum regen wir uns denn eigentlich noch auf ? Das deutsche Rechtssystem ist doch in der Zwischenzeit so marode, dass sich der Staat bereitwillig zu Hehler macht und Diebesgut aufkauft. (Bankdaten) Der gleiche Staat weigert sich aber beharrlich mehr Steuerfahnder einzustellen, die sich ja bekanntlich mehr als nur selbst finanzieren. (Es könnten ja Parteigenossen auffliegen) Da ist natürlich ein prominenter Schweizer eine wunderbare Gelegenheit wieder mal zu demonstrieren was "Recht und Ordnung" ist, egal wenn dabei das Leben eines eventuell unschuldigen Mannes zerstört wird. Denn egal wie die Sache ausgeht, Herr Kachelmann ist erledigt. Und der Staatanwalt kann sich genüsslich zurücklehnen und sich sagen: endlich mal einen "dicken Fisch" an der Angel gehabt zu haben. Dafür darf man ja ruhig mal die Grundregeln des Rechtssystems ein wenig ausser Acht lassen. |
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