| Donnerstag, 8. Dezember 2011 08:41 Uhr |
| Ratings geben ein Abbild der Realität wieder |
| BigBrother aus Arisdorf (1246 Kommentare seit Fr, 19.06.2009) |
| Zum Schluss: Ich bin lediglich kritisch und glaube nicht alles, was eine Kolumnistin schreibt; die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, nehme ich für mich nicht in Anspruch. Ich ärgere mich einfach - nicht zum ersten Mal - über den simplen Schreibstil und die seltsam vereinfachten Darstellungen dieser "Wissenschafterin".
Zu den andern Punkten: Wo Geld im Spiel ist, werden auch immer Interessen vertreten. Ich habe mich ja auch kritisch zur Subprime-Krise geäussert. Prognosen erstellen unsere Wetterpropheten oder Analysten. Da verwechseln Sie irgendetwas. Ratings hingegen sind Einschätzungen der tatsächlichen Sitation: http://de.wikipedia.org/wiki/Rating
. Sie bleiben mir auch eine Antwort schuldig, weshalb die von mir erwähnten Staaten im Schlamassel sind? Etwa nur deshalb, weil sie schlecht "geratet" wurden? Es ist bestimmt ein Makel, dass die grossen 3 Ratingagenturen amerikanische Firmen sind, mit Niederlassungen in Europa. Die Europäer reden schon lange davon, eigene Ratingfirmen zu gründen, nur, getan haben sie es bis heute nicht.
Wäre es denn aus Ihrer Sicht besser, wenn alle Beurteilungen von staatlichen Stellen vorgenommen würden, auch Buchprüfungen von Firmen?
Ratings sind nun einmal Bestandteil unseres Systems. Jede Bank beurteilt seine Kunden und gibt ihnen Kredite zu Konditionen, die eben ihrem Rating entsprechen. Ein Gläubiger muss doch wissen, wie er seine Kunden bedienen kann. |
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