| Donnerstag, 8. Dezember 2011 09:27 Uhr |
| Re: Ratings geben ein Abbild der Realität wieder |
| EchoCharlie aus Biberist (2 Kommentare seit Do, 08.12.2011) |
| Kritisch zu sein ist gut! Das bin ich ja auch :-). Aber eine Kolumne ist halt eine Kolumne und keine wisenschaftliche Abhandlung.
Ich sehe, das Ratings "Einschätzungen der tatsächlichen Situation" sind, aber ich lege Wert darauf, dass es EINSCHÄTZUNGEN sind und somit nicht DIE Wahrheit als die sie oft gehandelt werden. Und weshalb die Staaten im Schlamasel stecken hat ganz verschiedene Gründe... Misswirtschaft, Grössenwahnsinnige Wirtschaftspolitik (Siehe Spanien), Hemmungslose Kreditvergabe der Banken... Aber eben auch die Rating-Agenturen. Sie sind ein Teil des Problems (wenn auch nur einer).
Nein, es müssen nicht unbedingt staatliche Stellen sein. Es würde schon genügen, wenn die Rating Agenturen offenlegen würden, WIE sie die Ratings vergeben (Welche Zahlen / Statistiken werden berücksichtigt? Formeln? Prozeduren?) und WOHER die Grundlagen (Zahlen) dazu stammen. Wenn sie das tun, kann jeder die Ratings nachvollziehen und ich lasse die ganzen Vorwürfe bezüglich Bestechung, politisch motivierten Ratings, Wahrsagerei etc. fallen.
"Ein Gläubiger muss doch wissen, wie er seine Kunden bedienen kann." Stimmt! Aber ein Kunde sollte auch wissen auf welcher Grundlage er beurteilt wird und noch viel mehr wenn es nicht um einzelne Personen sondern um ganze Staaten geht! |
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