| Montag, 16. November 2009 11:40 Uhr |
| Realos |
| kubra aus Rufi (2804 Kommentare seit Di, 23.09.2008) |
Zitat midas "Den Rest des Jahres dürfen diese Jungs dann aber wieder in die Realität zurück" Die Realität ist doch, dass es normal ist, dass Einwanderer sich ihre Sporen abverdienen müssen. Das ist so in jedem Land der Welt. In Japan sagte ein Bauer mal auf die Frage, wie es stehe, mit der Akzeptanz der Japaner Neuen gegenüber, das sei gar kein Problem. Er zum Beispiel werde unterdessen sehr gut akzeptiert, obwohl seine Familie erst vor ca. 300 Jahren aus Korea eingewandert sei. So gesehen ist die Schweiz immer noch sehr weltoffen und das obwohl sie unterdessen einen Ausländeranteil von ca. 25 % beherbergt. Eingebürgerte nicht mitgezählt. Mir geht es weniger um die hier gut integrierten Ausländer, die etwas zur Wertschöpfung beitragen, als vielmehr um diejenigen, die in Parallelwelten leben und sich nicht integrieren wollen, gleichzeitig aber gerne von den Annehmlichkeiten des Westens allgemein, und der Schweiz im Besonderen profitieren. Diesen ist der Tarif durchzugeben. Auch damit den Integrationswilligen eine Leitplanke gegeben wird und diese dadurch in diesem Prozess unterstützt werden. Es hilft keinem, an der Realität vorbei zu diskutieren und sich mit Pflästerlipolitik um die Lösung der unbequemen Probleme zu drücken. Es geht auch darum, ob die Schweiz als Willensnation eine Zukunft hat. Das Team der Nationalmannschaft hat uns diesen Willen vorgelebt. Ich bin stolz darauf und stolz darauf, in diesem Land leben zu dürfen. |
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