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Thema:Rassismuskommission wehrt sich gegen Kopftuchverbot
Mittwoch, 25. August 2010 21:28 Uhr
Schuluniformen
kubra aus Rufi (2805 Kommentare seit Di, 23.09.2008)
Das hat was. Es bildet sich dadurch auch so was wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl über Religions- und Standesgrenzen hinweg. Der Antirassismuskommission würde ich gerne folgendes berichten. Ich hab ein Buch gelesen, in dem stand, dass man durch Aufsagen von zwei Sätzen Teil einer unglaublich tollen Gemeinschaft wird, in der es mir an nichts mangeln wird. Bedingung ist, dass ich jeden, der aus dieser Gemeinschaft austreten will, oder ausgetreten ist, töte alle Homosexuellen töte jeden, der sich kritisch mit dieser Gemeinschaft auseinandersetzt, töte jeden, der die Aussagen in dem Buch, das ich gelesen habe, wagt zu relativieren, oder anzuzweifeln, töte mir keine Freunde nehme ausserhalb dieser Gemeinschaft, da diese die wahre Botschaft des Buches nicht akkzeptieren und deshalb Untermenschen sind, die ich jederzeit als Sklaven behandeln kann. mich auf keinen Fall mit jemandem verheirate, der dieser Gemeinschaft nicht angehört. dass ich alles tue, um diese Gemeinschaft zu vergrössern. Und sei es mit Gewalt. dass ich alles tue, um die Gesetze und Strafen, die diese Gemeinschaft für alle Lebewesen in ihrem Einflussgebiet beschlossen hat, meist aufgrund diese Buches, einzuführen und umzusetzen. Frauen als Eigentum des Mannes sehe. Frauen als des Teufels sehe, die jederzeit bereit sind, mit jedem Mann Geschlechtsverkehr zu haben. Deshalb müssen sie sich verschleiern, um die Männer nicht aufreizen zu können. Da die Natur der Fau nun mal so sei, muss sie, wenn sie frech behauptet vergewaltigt worden zu sein, vier männliche Zeugen benennen können. Frauen als Zeugen gelten nur halb, da man ja weiss, wie unzuverlässig deren Aussagen sind. Ausserdem muss sie nachher als Ehebrecherin gesteinigt werden, da sie ja schuld daran hat, dass der Mann sie begehrte. Ich hab also dieses Buch gelesen und dachte mir, es sei gut, dass wir das Frühmittelalter hinter uns haben, denn aus dieser Zeit stammt das Buch mit seinen Regeln. Wie erstaunt war ich, als ich begriffen habe, dass es in der Schweiz Leute gibt, die nach dem Buch leben und seinen Regeln leben und andere, die dieser Gemeinschaft angehören, das Buch aber glücklicherweise bisher nicht gelesen haben. Die Strafen in der Hölle, die angedroht werden, wenn man diese Regeln als Gemeinschafter nicht befolgt, sind so drastisch, dass viele sie wohl liebend gerne über die Regeln der allgemeinen Gesellschaft stellen. Die einzige Möglichkeit, laut Buch, diese Höllenqualen zu umgehen, ist, wenn ich im bewaffneten Kampf zur gewaltsamen Ausbreitung der Gemeinschaft bzw, ihres Herrschaftsgebietes sterbe. Ich hab nun gehört, dass man dieses Buch frei kaufen kann und diese Gemeinschaft Verbände gründen darf, in der Leute sitzen, die unbedingt die Regeln dieses Buches umsetzen wollen, damit sie nicht die angedrohten Höllenqualen erleiden müssen. Es ist ihnen quasi ein innerer Drang. Mein Frage nun an die Antirassismuskommission ist Was mach ich als kleiner Untermensch nun damit? Kann die Antirassmuskommission diesen Spinnern erklären, dass sie hier nichts zu suchen haben, solange sie mich als Untermenschen sehen und Regeln aus dem Frühmittelalter als Gesetz für alle durchsetzen wollen? Wenn nein. Wieso nicht?
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6 Kommentare
· Blödsinn
MidasMi, 25.08.2010 19:17
· Rechtsgleichheitsgebot
kubraMi, 25.08.2010 13:07
· Schuluniformen
JasonBondMi, 25.08.2010 14:33
· Schuluniformen
kubraMi, 25.08.2010 21:28
· Und wieviele..
JasonBondDo, 26.08.2010 14:29
· Parallelgesellschaft in spe
BigBrotherMi, 25.08.2010 13:06
 
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