| Dienstag, 9. März 2010 05:28 Uhr |
| Sowohl als auch |
| hubabuba aus Uzwil (759 Kommentare seit Mo, 27.04.2009) |
Es gehört ja schon fast zum guten Ton, dass nach Abstimmmungen die Verlierer sich herausreden und die Sieger Maximalforderungen stellen. Beides ist jedoch nicht zweckdienlich. Wenn das Getöse wieder etwas leiser geworden ist, kannn die eigentliche Arbeit beginnen. Wir werden immer älter, jedoch wurde diese Tatsache bereits bei der letzten Senkung des Umwandlungssatzes berücksichtigt, welche im Übrigen noch nicht abgeschlossen ist. Doch es zeichnet sich ab, dass dieser Trend etwa dank dem Übergewicht sich nicht fortsetzt. Die Versicherungen, und zwar alle und nicht nur AHV/PK, sollen sich endlich mit der Wissenschaft auf eine gemeinsame Sterbetabelle einigen. Trotzdem soll beim Rentenalter eine Anpassung geschehen, wobei Leute, die objektiv nicht mehr können (z.B. Bauarbeiter), ohne Einbusse früher in Rente gehen können sollen. In Zweifelsfällen könnte man ja Arztzeugnisse verlangen. Voraussetzung ist allerdings, dass diese älteren Semester auch eine Arbeit finden, und das müssen die Arbeitgeber erst mal beweisen. Ich finde es nicht nötig, dass die AHV-Renten der Teuerung UND der Lohnentwicklung angepasst werden. Anpassung an die Teuerung finde ich absolut notwendig und das soll ohne wenn und aber passieren, aber Wohlstandsvermehrung muss nicht mehr sein. Sowohl Giesskannenprinzip als auch Rasenmähersystem werden den zukünftigen Herausforderungen kaum gerecht. Wenn die Massnahmen zielgerichtet sind oder/und die richtigen Ausnahmen vorgesehen werden, bleibt es sowohl finanzierbar als auch akzeptabel . |
|
|