| Donnerstag, 21. Januar 2010 17:22 Uhr |
| Steuervögte |
| Midas aus Kinshasa (2515 Kommentare seit Di, 04.11.2008) |
Da haben Sie recht Kaktus. Die Reichen werden sich drum scheren. Statt Elektroautos und andere Alternativen trendy zu machen, wird genau das Gegenteil erreicht. Es wird für diese Gruppe noch exklusiver ein grosses Auto zu fahren nach dem Motto "Ich zahl ja dafür, kann es mir leisten." Wird dann noch exklusiver dicke Autos zu fahren und darum verkaufen sie sich auch gut. Ueber Status und Image. Einschränkung der persönlichen Freiheit und Steuern. Das sind die einzigen zwei Lösungsansätze die in ein Politikerhirn gehen. Die Hollywood Stars die Prius fahren machen dies nicht wegen Steuern oder Verboten, sondern weil das Umdenken stattfindet und es Trend wird. Bei uns geht es aber nicht um die Umwelt, sondern um mehr Geld und um mehr Steuern. Die Steuererziehung funktioniert nicht. Unsere Strassen sind voll von SUVs und teuren Autos, obwohl mit jedem Liter Treibstoff rund CHF 1 an Steuern bezahlt wird. Diese CO-Steuer trifft aber wieder alle. Dazu zwei Beispiele Oper Astra, 2 Liter, 223 Gramm oder Opel Zafira, 1,6 CNG mit 138 Gramm. BMW 520 Diesel 158 Gramm, Mercedes 200 CDI mit 167 Gramm. VW Golf GTI mit 188 Gramm. Wer glaubt hier trifft es nur die Reichen, irrt gewaltig. Nun zur Offroad Initiative. Die muss von sehr dummen Leuten sein. Wird diese Vorlage angenommen, dürfen Offroader mit mehr als 250 Gramm nicht mehr verkauft werden. Schön und gut. Was ist denn mit BMW M5 (357 Gramm), Mercedes E63 (341 Gramm), sind die weniger schlimm als ein VW Touareg V10 mit 333 Gramm?? Heisst das also Verbot nur für Offroader oder für alle Autos über 250 Gramm. Das heisst nämlich tschüss Ferrari, Aston, Porsche, etc. auf unseren Strassen. Die Offroad Initiative kann man nicht wirklich ernst nehmen. Gut, man kann das auch wieder alles mit Sozialneid begründen. Ein Trend-Hobby. Vergessen wir auch nicht dass hier wieder eine neue Steuer für alle eingeführt wird und keine alte verschwinden wird. Das heisst also für jedes Auto MWST, Treibstoffzoll, Vignette, Abgaswartung, Motorfahrzeugsteuer und jetzt neu die CO2 Steuer. Bald wird noch das Road Pricing via GPS dazukommen. Bundesrat Jets, Limousinen und Helis bleiben natürlich weiterhin CO2 neutral. Genau wie die Corporate und VIP Jets die jetzt wieder für Davos landen. Dass eine mittelgrosse Schnellyacht mindestens 500 Liter Treibstoff pro Stunde durchlässt wissen Normalsterbliche eh nicht. Also nicht an die grosse Glocke hängen. Am besten führen wir also für Arme und Büezer so eine Art Volks-Trabant mit 1 Liter Motor ein und geben ihnen das was sie brauchen und wozu sie da sind: Steuern, Steuern, Steuern. Mit dem Feuerchen bin ich übrigens nicht einverstanden. Ich erinnere mich gerne an die Zeit als ich mit einem Kumpel an der Limmat ein Feuer machte um Cervelats zu grillieren. Irgendwo. Mit 12 Jahren. Heute wäre ich ein Verbrecher weil langsam die Volksverblödung grassiert. Ich bin voll für Umweltschutz aber sinnvoll. Für Umwelschutz und nicht dafür dass Umwelschutz missbraucht wird als Etikettenschwindel um neue Steuereinnahmen zu erhalten. |
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