| Freitag, 30. Oktober 2009 00:16 Uhr |
| Studileben |
| kubra aus Rufi (2804 Kommentare seit Di, 23.09.2008) |
Zitat caissa "Man kann nicht alle studierenden Menschen pauschal als arbeitunwillige-oder arbeitsunfähige verurteilen" Ihr Post hat mich an meine Jahre im BPA errinnert, in der ich mit vielen anderen Studenten Nachtschicht schob. Am ersten Tag war ich noch auf der Suche nach dem Unterschied zwischen Pöstler und Student, dachte ich könne ihn leicht ausmachen. Nachdem ich mich ein paar Mal bei meiner Zuordnung geirrt hatte, und feststellte, dass es quer durchs Band Hochintelligente aber auch Schafsköpfe gibt, war das Werten nicht mehr so wichtig. Arbeit zum Selbsterhalt und zur Finanzierung des Studiums wurde für mich zur Selbstverständlichkeit und mein anfänglicher Snobismus hat sich nie mehr gezeigt. Ich bin dankbar für das für's Leben Gelernte. Eine Erfahrung, die all die Schnösels, die alle Auslagen bezahlt bekommen haben, nie machen konnten. Trotzdem sind Stipendien und zinslose Darlehen wichtig. Gerade für Studenten ohne angeborenes Netzwerk, das im Notfall unterstützen kann, können 500 Franken pro Monat den Unterschied zwischen Weiterstudieren oder Aufgeben bedeuten. |
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