| Dienstag, 24. Januar 2012 12:05 Uhr |
| Systemversagen |
| JasonBond aus Strengelbach (3587 Kommentare seit Do, 14.01.2010) |
| Das ganze Finanz- und Politsystem ist am Versagen.
Angefangen (merklich) hat es wohl im Herbst 2008 als z.B. die UBS "gerettet" wurde.
Damit wurde einer der Grundsteine gesetzt wie es in Zukunft immer laufen wird.
Der freie Markt ist nur noch ein Witz. Die UBS war im freien Markt und hätte untergehen müssen.
Warum rettet kein Staat nun Nokia, RIM oder Petroplus oder Schlecker??
Haben die keine Rettung verdient??
Die mächtigsten Leute dieser Welt sind Lobbyisten die im Auftrag ihrer Firmen die Politik nicht nur beeinflussen sonder regelrecht dirigieren.
Economiesuisse z.B. in der Schweiz. Warum sieht das fast niemand??
Auch z.B. der erzwungene Rücktritt Hildebrands ruft Fragen nach dem Bankrat auf. Wer sitzt dort?: z.B. Gerold Bührer, Chef von Economiesuisse und andere Gleichgesinnte.
Da war es wohl gerade die richtige Gelegenheit den Bankenkritiker Hildebrand loszuwerden um ihn mit dem Monetaristen in Reinkultur, seinem Vize zu ersetzen.
Unsere direkte Demokratie wird auch nur noch ausgenutzt zu eigennützigen Zwecken und kaum noch zum Wohle der Schweiz, die grössten Sünder in dieser Hinsicht sind die SVP direkt gefolgt von Linken Vereinigungen oder Parteien.
Während linke Vorhaben grossen Schaden anrichten könnten, bewirken die witzlosen SVP Initiativen wenigstens gar nichts ausser Werbung für die SVP.
Und die Mitteparteien? Die lancieren, wenn mal überhaupt irgendwelche zum Gähnen langweilige Sinnlosinitiativen wie die Anti Bürokratie Ini z.B. oder "Familien" Inis, damit man wieder mal was "getan" hat.
Demokratie? Die gibt es so wie wir sie bis vor ca. 10 Jahren kannten gar nicht mehr.
Eher kann man von neuen Gebilden reden, die sich aus Technokratie oder Wirtschaftsdiktatur zusammensetzen, gewürzt mit einer Art "freien Planmarktwirtschaft". |
|
|