| Mittwoch, 25. August 2010 13:37 Uhr |
| These |
| JasonBond aus Strengelbach (3587 Kommentare seit Do, 14.01.2010) |
| ich dachte Sie seien immer so gut informiert.
Der Mechanismus der versteckten Subvention: Die Schweizer Grossbanken profitieren vom Wettbewerbsvorteil, weil sie «too big to fail» sind. Dies über bessere Zinsbedingungen. Wegen ihrer faktischen Staatsgarantie können sie sich an den Kapitalmärkten günstiger refinanzieren weil ihre Kapitalgeber wissen, dass die Bank nicht pleite gehen kann, gewähren sie ihr günstigere Zinsen.
Die Aktionäre erhielten höhere Dividenden, die Gläubiger eine quasi versicherte Geldanlage, und die Manager könnten sich für ihre abgesicherten Risikogeschäfte hohe Boni auszahlen.
In guten Zeiten profitiert auch die breite Allgemeinheit. Denn dann bringen die florierenden Grossbanken grosse Steuereinnahmen, und die hohen Saläre bringen in vielen Branchen, nicht nur in der Luxusindustrie, die Kassen zum Klingeln.
Der Preis der Staatsgarantie für Grossbanken ist jedoch hoch. Denn wenn es schlecht läuft auf den Finanzmärkten, wie 2008, zieht eine Bankenpleite das ganze Land in den Abgrund. Die Bankenkolosse sind schlicht zu gross für die kleine Schweiz. Zur Erinnerung: Ende 2008 betrugen die Bilanzsummen der beiden Schweizer Grossbanken zusammen fast das Sechsfache des schweizerischen Bruttoinlandproduktes.
Sie können das ganze natürlich gerne als linke Propaganda abtun, kein Problem. |
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