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Thema: Auch Ständerat gegen Spiele für Erwachsene
| Freitag, 19. März 2010 17:41 Uhr | | Ursachenforschung |
| kubra aus Rufi (2804 Kommentare seit Di, 23.09.2008) | Mike B., Ivan Z. und Benji D., die Schläger von München könnte man doch fragen, was sie denn zum Prügeln veranlasst hat. Ich bin in einem Stadtaussenquartier aufgewachsen. Zu meiner Zeit war der grösste Teil der Bewohner Schweizer. Es hatte dazu noch ein paar Italiener, Tschechen, Jugoslawen und Protugiesen. Es war eine friedliche Zeit mit gemeinsamem Skispringen über die selbstgefertigte Schanze (Weitenrekord war irgendwas um die 15 Meter.) im Winter und gemeinsamen Gruppenspielen auf den Wiesen im Sommer. Eine friedliche Zeit voller gegenseitiger Achtung. Es war egal, wer woher kam. Ich zog aus aus dem Quartier und meine Besuche ab und an zeigten, dass die neuen Kids auch friedlich miteinander spielten und sich diesbezüglich nichts geändert hatte. Dann kam der Krieg in Jugoslawien. Die ersten Familienmitglieder der hier ansässigen Jugoslawen zogen ein und wurden nicht wieder in den Krieg zurückgeschickt. Bei meinen periodischen Besuchen im Quartier konnte ich die Veränderung, die einsetzte sehen. Die zugewanderten Ex-Jugoslawen- und Albaner/Kosovarenkinder brachten eine vorher nicht gekannte Härte und Brutalität auf die Strasse. Wer Kinder hatte und es sich leisten konnte, zog nach und nach in andere Quartiere. Die Kinder, die bleiben mussten, haben sich angepasst, wurden ängstlich oder haben mitgeprügelt so gut es ging. Die Zustände waren meilenweit entfernt von dem, was ich aus meiner Kindheit kannte. Man dachte sich, das seien Folgen des Krieges und sobald der vorüber sei, würden die Neuankömmlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren. Beides war eine Fehleinschätzung. Es gab schon immer Gewalt unter und mit Menschen aus dem Balkan, musste ich mir dann irgendwann sagen lassen, von Leuten aus Quartieren, die schon vor dem Krieg einen höheren Anteil an Bewohnern aus den entsprechenden Ländern hatten. Und die zweite Fehleinschätzung war, dass die Leute wieder nach Hause gehen würden, nach dem Krieg. Im Gegenteil. Aus irgendeinem Grunde hatte sie die Politik entdeckt. Familiennachzug schien auf einmal kein Problem zu sein. Währenddessen erlebten immer mehr Lehrer und Kinder in der Schule, dass Schneeballschlachten zu Messerstechereien mit Besuch von grossen Brüdern mit Kampfhund ausarten konnten. In der Primarschule wohlgemerkt. Wo früher eine Ringerei zu Ende war, wenn der eine am Boden lag, wurde jetzt nicht mehr nur gerungen, sondern mit Fäusten und Fusstritten zugeschlagen mit dem Ziel zu verletzen. Auch wenn der Gegner schon am Boden lag. S'wird lang merk ich gerad. Also nun die Quintessenz. Ballergames, so hat man herausgefunden erhöhen die Aggressivität um einen kleinen Bruchteil von nicht ganz einem Prozent, während zehn Minuten. Die Kreise, die jetzt diese Games verbieten wollen, sind diejenigen, die damals dafür gesorgt haben, dass die Aggressivität auf den Strassen steigt. Und zwar permanent und nicht nur für zehn Minuten und zwar spürbar und in Anzahl Polizeirapporten bezeugt messbar. Statt von den wahren Tatsachen abzulenken, sollte man an die Ursache des Stresses und diesen lösen. Vielleicht könnten uns ja Mike B., Ivan Z. und Benji D. darüber Auskunft geben. |
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| | | | kubra | Fr, 19.03.2010 17:41 | | | JasonBond | Mo, 22.03.2010 15:29 | | | kubra | Mo, 22.03.2010 18:10 | | | Midas | Di, 23.03.2010 01:46 | | | kubra | Di, 23.03.2010 01:56 | | | Midas | Di, 23.03.2010 01:51 | | | JasonBond | Di, 23.03.2010 12:50 | | | JasonBond | Do, 18.03.2010 23:30 | | | ochgott | Fr, 19.03.2010 12:58 | | | Steson | Fr, 19.03.2010 20:43 | | | |
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