| Donnerstag, 11. Februar 2010 14:57 Uhr |
| Verlust |
| Midas aus Kinshasa (2390 Kommentare seit Di, 04.11.2008) |
Das waren Seitenhiebe auf unsere überregulierte Gesellschaft. Nach Schengen ist die einzige Verstärkung die man in der Schweiz noch machen könnte das Zentralregister. Ansonsten bliebe nur noch das gänzlich Verbot des privaten Waffenbesitzes. Beim Waffenthema kann man die Gesellschaftsprobleme nicht ausser Acht lassen. Bei Nacktszenen springen immer noch alle auf, aber jeder 10 Jährige kann schon im Frühabendprogramm zuschauen wie ein Kopf durch eine Kugel in Zeitlupe explodiert (CIS Serie als Beispiel). Jede Nacht ist TV auf der ganzen Welt irgendwo, irgendwann nur geprägt von der Verherrlichung der Gewalt. Fusstritt an den Kopf, kein Problem der steht ja wieder auf. Genau so nach einer 10 Minuten Kung-Fu Prügelei oder einem 8fach Autoüberschlag oder Sturz von einer Brücke. In Kinderserien wie "A-Team" werden ganze Kisten von Magazinen mit automatischen Gewehren verschossen. Ohne dass jemand getroffen wird oder stirbt. Dazu noch die Ballerspiele. Ja, ich persönlich bin überzeugt dass diese Dauerberieselung der Kinder durch Gewalt einen Einfluss auf das spätere Leben hat. Auch die Hemmschwelle gegen das Töten sinkt damit. Deutschland ist nicht im Krieg in Afghanistan, sondern befindet sich in "einem kriegsähnlichen Zustand". Tote sind keine zerfetzten Leichen oder Erschossene mehr, sondern "collateral dammage". USA glaubt sie können Krieg ohne Tote führen, usw. Es ist die Gesellschaft die den Respekt verloren hat. |
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