| Dienstag, 11. Oktober 2011 20:05 Uhr |
| Viel Glück, Herr Kunz |
| Heidi aus Oberburg (708 Kommentare seit Sa, 12.12.2009) |
| Ich wiederhole mich und langweile hoffentlich nicht alle, aber ich möchte zu diesem Thema halt noch einmal darauf hinweisen, dass sehr viele Bauern, wenigstens in meiner Region, ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen. Dies bringt nicht nur dem Produzenten Vorteile, sondern auch den Konsumenten. Sie bekommen garantiert frisches Saisongemüse! Blumenkohl oder Bohnen zum Beispiel müssen Sie im Februar dann halt trotzdem im Supermarkt einkaufen (wenn Sie es nicht im Sommer beim Bauern gekauft und eingefroren haben), aber Sie wissen wenigstens, dass diese Gemüsesorten anscheinend momentan nicht geerntet werden. Nein, ich halte Sie nicht alle für dumm, aber wann was reif ist, das scheinen sehr viele Leute nun wirklich nicht zu wissen.
Mit der grössten Selbstverständlichkeit und reinem Gewissen kaufen die meisten von uns Max Havelaar und andere fair gehandelte Produkte und geben dafür gerne etwas mehr aus. Die Direktzahlungen an die Landwirte sind aber den meisten von uns (mir nicht) ein Dorn im Auge und viele denken wohl, man gebe denjenigen, welche schon haben. Ich kann das Anliegen vom BZS sehr gut verstehen, halte aber den Weg nicht für den richtigen. Da sind die Landi's, die Grossverteiler wie Maeder und Steffen (kenne halt nur die Berner aus meiner Umgebung) und zuletzt die Migros und Coop etc. in der langen Kette, in welcher das Produkt vom Produzenten zum Konsumenten gelangt. Transporte nicht vergessen. Und alle, alle wollen sie was verdienen.
Ich will ganz bestimmt niemanden beeinflussen, aber wer die Möglichkeit hat, sollte direkt beim Produzenten einkaufen. Falls Sie die Raupe oder die Schnecke nicht stört... das ist eben Bio.
Und nein, ich bin keine SVP Wählerin. |
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