| Donnerstag, 5. Januar 2012 23:40 Uhr |
| Währenddessen wird bei uns munter weiter geträumt |
| keinschaf aus Henau (851 Kommentare seit Sa, 09.04.2011) |
| und die Realität ausgeblendet.
Die Windrädli-Euphoriker sind ebenso schnell in ihren Löchern verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Nichts anderes, als man erwarten konnte.
Wie gut, dass wir jetzt eine Mittelinks-Allianz der Atomgegner in der Regierungs- und Parlamentsmehrheit haben, sonst könnte man das Scheitern des Ausstiegs natürlich wieder der SVP in die Schuhe schieben. Ne, meinetwegen dürfen die ruhig in der Mehrheit bleiben und sollen schauen, wie sie ihren leeren Versprechungen gerecht werden können.
Zu den "fehlenden" Netzkapazitäten in Deutschland: in Wirklichkeit fehlen diese Kapazitäten nicht - es müsste eigentlich heissen, dass es ein technischer Unsinn ist, den Strombedarf eines ganzen Landesteils durch ganz Deutschland zu transportieren. Allein die Menge an Buntmetallen, die dafür benötigt wäre, stellt einen Unsinn dar - wie er sonst auch beim Transport von Waren in der EU vorherrscht. Da müssen Waren stetig verbilligt werden, Produktionen effizienter, Löhne gekürzt..... nur, um dann die billigen Produkte kreuz und quer durch die Pampa zu karren, weil sie nicht mehr dort produziert werden, wo sie gebraucht werden. Ein ökonomischer, wie ökologischer Schwachsinn. Nun will man mit dem elektrischen Strom dasselbe machen; produzieren in der Nordsee, verbrauchen in Süddeutschland. Dabei kosten die benötigten Kabel mehr, als die Kraftwerke - analog zum Transport auf der Strasse; der kostet auch mehr, als die Herstellung des Produkts.
Man nagle einem Rind ein Brett vor dem Kopf und lasse es den Stall finden - das ist die Vorgehensweise bei diesem "Energieumbau".
Jetzt ist es 2012. Wann genau möchten die Atomgegner ihre "Ziele" erreicht haben? Und wieviele Jahre dauert die Planung und der Bau von ganz gewöhnlichen Ueberlandleitungen?
ehihihi |
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