| Freitag, 5. März 2010 16:17 Uhr |
| Weil Wilders |
| kubra aus Rufi (2804 Kommentare seit Di, 23.09.2008) |
eben kein Rechtspopulist ist, sondern ein Liberaler im besten Sinn «Wir werden die Niederlande zurückerobern von der linken Elite, die immer noch an den Islam, an Multikulti, an den Unsinn von Entwicklungshilfe und den europäischen Superstaat glaubt» und sich als einziger noch getraut, klar Stellung zu beziehen. Es gibt auch keine fremdenfeindlichen Ergüsse von ihm, sondern hollandfreundliche Aussagen. Die Parteien in Holland wollten nach den Morden an Pim Fortuyn und van Gogh zur Tagesordnung übergehen. Die Unruhen zwischen den Molukkern und Marokkanern unter anderem in Culemborg führten weiter zu einer Verschärfung der Stimmung. Diese wurde von den bestehenden Parteien ignoriert http://www.nzz.ch/nachrichten/international/migranten-unruhen_in_holla...
Man lese auch den Kommentar Zu den Molukken noch ein wenig Geschichte der neueren Zeit "Seit 1999 kam es ausgehend von Ambon zu schweren Kämpfen zwischen Moslems und Christen, die nach dem Eintreffen von Zehntausenden islamistischen Kämpfern aus Java eskalierten und zu Pogromen, Massakern und Vertreibungen auf fast allen Molukken-Inseln führten. Das indonesische Militär zeigte sich nicht willens, für Ordnung zu sorgen. Die Zahl der (überwiegend christlichen) Todesopfer wird auf 10.000 geschätzt. Erst im Herbst 2002 kam es zu einer relativen Beruhigung der Lage, die aber bis 2005 angesichts des mehrmaligen Wiederaufflammens der Gewalt angespannt blieb." Ist das ein "vom Regen in die Traufe" für die Molukker? Hier noch eine andere Kleinstadt in den Niederlanden Der Bürgermeister von Zaltbommel, wird rund um die Uhr von dr Polizei bewacht, weil er sich marokkanischen Banden entgegenstellt. "In Zaltbommel haben die Niederländer auf die täglichen Kriegserklärungen der Marokkaner nun ihrerseits mit einer Kriegserklärung geantwortet – unterstützt vom Bürgermeister: Entweder die Armee stellt die Ruhe wieder her und kaserniert und deportiert die aggressiven Marokkaner oder die Einwohner machen dem Grauen selbst ein Ende." Nur so ein paar Beispiele. Man hört und sieht davon in den Zeitungen wenig. Die Holländer sind ein liberales Volk. Man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, was geschehen musste, bis die Stadt den Bürgerkrieg erklärte. Das sind keine Phobien, sondern erlebte Vorgänge. Die Parteien, die diese Probleme am liebsten totschweigen würden und für das Experiment Multikulit sogar bereit wären, ihr Land vor die Hunde gehen zu lassen, wurden in diesen Wahlen abgestraft. Wilders macht nun, was Sache jedes holländischen Parlamentariers sein sollte. Er benennt das Problem, die Ursache und Wirkung und zeigt Lösungen auf. Aber schon das Benennen des Problems löst reflexartige Reaktionen bei allen Kästchendenkern aus. Die Zeitungen übernehmen die Berichte von den Depeschenagenturen (sda etc.) und beliefern die Leser mit den altbewährten Kästchenbegriffen. Die Leser können so schnell einorden. Was geschieht den da in Holland? - Erklärung Medien - Kästchenlabel "Rechtspopulist und Islamhetzer" - Reaktion Leser - Aha - Nächster Artikel. So kann man die Realität schön ablegen und das eigene Weltbild bleibt gewahrt. Gemütlich. Beschreibt aber nicht, was da wirklich geschieht. Das passt schon lange nicht mehr in unsere althergebrachten Denkschemen. Die Faschisten und Rassisten sind nämlich auch hier wieder islamisch. |
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