| Montag, 16. August 2010 15:47 Uhr |
| Wo es Sinn macht |
| Midas aus Kinshasa (2390 Kommentare seit Di, 04.11.2008) |
Das Preisniveau ist in der Schweiz zu hoch. Fakt. Es gibt Produkte im Lebensmittelbereich wo das durchaus Sinn macht und man gerne mehr bezahlt. Fleisch aus artgerechter Haltung, Eier von Freilandhünern oder Bio-Produkte von Bauern. Da erhält man aber auch eine Gegenleistung. Überall da jedoch wo Importeure von Marken oder Brands im Spiel sind, wird immer noch der Parallelimport behindert und Schweizer gnadenlos abgezockt. Das gleiche gilt für Kartelle wie zum Beispiel bei der Pharma oder in der Mobilkom. Ganz schlimm sind auch Autos. Wenn ein Fahrzeug hier 1,7 x so viel kostet wie im Ausland, kann man nur noch direkt importieren. Warum viele Schweizer zum Beispiel bei der Emil Frey immer noch 40'000 mehr bezahlen als für das gleiche Auto im Ausland, ist mir immer noch schleierhaft. Das mit den Löhnen ist auch so ein Märchen, das nur noch die Dummen glauben. Warum wird die Swatch in der Schweiz und nicht China hergestellt? Wie verhält sich der Produktionspreis einer Elmex Zahnpaste gemessen am Vergleich Deutschland und der Schweiz? Wo überall sind die massiven Preisreduktionen durch den niedrigen Euro? Warum können einige Produkte selbst bei einer Mehrwertssteuer von 19 % in Deutschland immer noch billiger sein? Solche Fragen sollte man sich stellen. Könnte eine exportierende Schweizer Firma trotz Schweizer Lohnniveau nicht auf EU-Preislevel produzieren, würde sie nicht existieren. Bei vielen Schweizer Firmen teil-subventioniert daher der dumme Schweizer Konsument auch noch den Europa-Verkauf. Schweizer Konsumenten sollten sich mehr wehren und sich nicht immer für blöd verkaufen lassen. |
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