| Donnerstag, 27. August 2009 14:38 Uhr |
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| kubra aus Rufi (2804 Kommentare seit Di, 23.09.2008) |
Vor ein paar Tagen war am Radio in einer Studie unter anderem zu hören, dass Jugendliche, die Eishockey spielen gewaltbereiter sind. Es ist noch nicht klar, ob sie dies im Klub werden oder ob der Sport eher Rabauken anzieht. Wenn man die Schlägereien nicht mehr unterbricht, sagt das auch viel über das Publikum aus. Es bekommt was es will. Für's gleiche Geld zwei Sportarten. Eishockey und Freestyle Fighting. Da werden wohl in Kürze auch Boxregeln eingeführt werden müssen. Schläge nur mit den Händen, die Schlittschuhe sind tabu etc. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das gut oder schlecht finde. Einerseits findet so der Adrenalinabbau gleich auf der Eisfläche statt und die Spieler sind dadurch hoffentlich friedlicher im Ausgang. Andererseits schreckt das die Spieler ab, die aus Spass am Schlittschuhlaufen und dem Spiel an und für sich Eishockey als Sport wählen. Irgendwann wird ein Spieler als Waschlappen angesehen werden, wenn er noch keine Prügelei vor Publikum hatte. Das macht es noch schwieriger, den Kids auf dem Pausenhof klarzumachen, dass Prügeleien und das Aufnehmen selbiger für's Veröffentlichen auf Youtube keine Option für eine Zukunft ist. Die Antwort auf die Frage, was das soll könnte neu lauten: Wir üben für eine Profi - Eishockeyspielerkarierre. Was waren das noch Zeiten, als man den Schachspielern auf Eis beim Spenglercup zusehen konnte. Den Tschechoslowaken, den Russen etc. Es wurde zwar hart gekämpft, aber Schlägereien wurden sowohl von den Spielern, als auch den Zuschauern als lästige Unterbrechung im genialen Spielfluss empfunden. |
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