| Freitag, 29. Januar 2010 16:55 Uhr |
| Zum WEF |
| Midas aus Kinshasa (2390 Kommentare seit Di, 04.11.2008) |
Die meisten Kommentare hier zum WEF sind populistisch und mit einem Grundhass. Ich bin auch kein Freund des WEFs, wenn man aber die bisherigen Podiumsdiskussionen verfolgt so kann man erkennen dass ein Umdenken in grossen Kreisen stattgefunden hat. Dem WEF verdanken wir auch sehr gute Initiativen im Bereich der Microkredite oder des UN-Plans gegen die Armut. Grundsätzlich ist das WEF nicht schlecht, nur einige der Teilnehmer. Das WEF ist mehrheitlich als positiv und konstruktiv zu betrachten, da auch Probleme in einem privateren Rahmen gelöst werden können und Leute in die Pflicht genommen werden. Beispiel Frankreich/Schweiz oder Clinton/Haiti. Also muss man das WEF und die Akteure genau betrachten, überwachen und kritisieren. Grundsätzlich ist aber nicht alles schlecht und verwerflich. Auch muss man die Gedanken seines "Feindes" kennen und ihn respektieren. Das WEF ist im Vergleich zu anderen Anlässen informativer und offener. Zur Initiative. Ja die könnte aus Populismus und Trend locker angenommen werden. Das Problem ist die Abzocke ist falsch, die Initiative ist aber auch sehr schlecht. Die Wahrheit liegt wieder irgendwo in der Mitte. Ein Gesetz das Abzocke dort wo es die Oeffentlichkeit etwas angeht schwierig macht aber der Schweiz nicht dermassen schadet. Grundsätzlich gilt aber, eine private Gesellschaft OHNE Staatsbeteiligung und OHNE staatliche Hilfe geht den Staat nichts an. Das Gleiche gilt wenn diese Gesellschaft in Schieflage kommt. Dann geht das den Staat auch nichts an. Wir können nicht Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Das ist das Verwerfliche. Reiche sind nicht doof, sonst wären sie nicht reich (eine Ausnahme bilden da verblödete Erben). Ich glaube die Elite ist sich durchaus bewusst, dass wir nicht eine Sozialschere von den Ausmassen des Auslandes wollen. Das Leben eines Reichen in Brasilien oder Südafrika ist nicht schön. Sie leben hinter Gittern, fahren gepanzerte Autos, werden bei Ueberfällen erschossen und ihre Kinder werden entführt. Sicherheit, Gesundheit und das Leben seiner Familie kann man nicht mit Geld aufwiegen. Solche Zustände erhält man, wenn Reichtum und Wohlstand nicht mit der ganzen Bevölkerung geteilt werden und die Unterschiede zu gross werden. Wenn Reiche also zukünftig in Europa und der Schweiz auch so leben wollen, dann können Sie den jetzigen Kurs so weiterfahren, müssen später aber auch die Konsequenzen dafür tragen |
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