| Sonntag, 21. Dezember 2008 12:10 Uhr |
| alles klar |
| ASLoki aus Luzern (89 Kommentare seit Mi, 23.07.2008) |
Nein mir ist nicht alles klar. Sie sind als verfolgter Flüchtling nach Thailand gekommen? Obwohl nebensächlich; aus welchem Land mussten sie flüchten? Zitat victor: "Wer keine Papiere hat - sorry - darf doch nicht einreisen." Sie finden also, dass ein Mensch der in seinem Land als Angehöriger einer politischen oder ethnischen Minderheit verfolgt wird, sich - nach Wegnahme seiner Ausweispapiere durch z.B. eine Behörde - schlicht in sein Schicksal fügen und keine Flucht mehr in Betracht ziehen soll? Wenn ja, wollen Sie das etwa ernsthaft damit begründen, dass Menschen ohne Ausweise "in der Regel" wirtschaftliche Flüchtlinge sind, welche ihre Papiere vorsätzlich zurückhalten? Können Sie definitiv ausschliessen, dass es sich bei keinem der Papierlosen in der Schweiz um einen tatsächlich in seinem Heimatland verfolgten Menschen handelt? Wenn ja, wie belegen Sie das? Wenn nein, sind dass dann Menschen die Ihrer Ansicht nach einfach Pech gehabt haben und halt über die Klinge springen müssen, damit sich auch ja kein Wirtschaftsflüchtling mit dieser Methode in die Schweiz einschleichen kann? Zitat victor: "Wo sind wir denn?" Also ich bin in der Schweiz und Sie gemäss Ihrer Aussage in Thailand. Die Umstände unter denen Sie - nach Ihren Angaben - in Thailand leben müssen, klingen recht mühsam und hart. Weckt das in Ihnen das Gefühl, dass es unverschämt und ungerecht wäre, wenn es irgendeinem Menschen der nicht in seiner Heimat lebt, leichter gemacht werden könnte als Ihnen? Wobei ich bezweifle dass es einem Flüchtling - ob mit oder ohne Papiere - soviel leichter gemacht wird in der Schweiz. Hier dürfen Flüchtlinge - zumindest bis ihr Status anerkannt wurde - auch nicht arbeiten, brauchen Bewilligungen und haben Meldepflicht. Ich möchte zwar nicht nach Thailand, aber etwas von dem - vermutlich ziemlich - warmen Wetter würde ich jetzt sehr gerne abhaben. ;-) |
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