| Donnerstag, 29. Oktober 2009 21:26 Uhr |
| dieser Kaktus sticht.. |
| caissa aus Spiegel (460 Kommentare seit Fr, 17.07.2009) |
sticht ins Lehre. Ihr Argument war wohl etwas kurz, spontan und unfair gegen alle Studenten gerichtet. Als Eltern, Nichtakademiker, Normalverdiener (meine Frau erst seit zehn Jahren) mit 3 KIndern (1 davon fertig studiert, eines an der Doktorarbeit und das 3. kurz vor dem Studium) sind wir sehr froh dass alle drei nicht nur das Gymnasium und später das Studium machten oder machen. Alle drei haben viel von Ihrer Schul-und Studienfreizeit mit arbeiten verbracht oder tun's jetzt noch. Sie wissen mittlerwele was Arbeit ist, haben von Ihrem steten Einsatz auch profitiert, finanziell und an Arbeitserfahrung. Sie haben uns mit ihrem Tun einer grossen finanziellen Last enthoben und bereits dadurch Ihre weitere Zukunft in gute Bahnen gelenkt. Natürlich haben sie immer von den "Herrensöhnchen" die von Ihren Eltern unterstützt und indirekt gefördert wurden, erzählt. Aber das ist heute der kleinere Anteil, denn es gibt auch gut begüterte Eltern die Ihre Jungen den "wahren Lehrgang" machen lassen, das heisst: Studieren und arbeiten. Man kann nicht alle studierenden Menschen pauschal als arbeitunwillige-oder arbeitsunfähige verurteilen. Generell vergisst man auch dass die heutigen Studies das spätere Wissenskapital unseres Landes sein werden oder sollen oder müssten. Leider muss die Schweiz heute viel dieses Wissens oder der Studierten "importieren". Midas hat das auch gut beschrieben.
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