| Samstag, 17. September 2011 23:07 Uhr |
| ist bei uns auch so, |
| Heidi aus Oberburg (708 Kommentare seit Sa, 12.12.2009) |
| Ich wohne in Oberburg, erhalte meine Post von Oberburg, meine Steuern bezahle ich jedoch in Burgdorf, da unser Dorf eben in zwei Gemeinden liegt. Logischerweise werden bei uns zuerst die Oberburger Steuerzahler bedient, bevor die Post dann ins Fremdenviertel vertragen wird. Das wird auch immer Mittag oder später.
Mich persönlich stört es nicht, da ich meinen Briefkasten ohnehin erst am Abend leere, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
Was eine Zeitung an Attraktivität verlieren soll, wenn sie erst am Nachmittag zugestellt wird, kann ich mir nicht vorstellen. Ist es denn so wichtig, ob die Post bereits seit 09.00 Uhr oder erst ab 14.00 Uhr im Briefkasten auf uns wartet?
Was olaf12 geschrieben hat, das kenne ich von meinem Arbeitsplatz ebenfalls und das kann sehr nervenaufreibend sein, wenn man zum Beispiel auf eine Offerte oder Pläne oder sonst was Wichtiges wartet. Da wurden und werden immer noch Poststellen geschlossen, monatelang musste dann ein Experte den Briefträger auf seiner Tour begleiten und zuletzt haben die sich eine Route ausgedacht - unlogischer als unlogisch.
Ich bin mir aber bewusst, dass auch ich meinen Teil dazu beitrage, dass die Post halt nicht mehr so funktioniert, wie sie es mal getan hat, dass die Schalter nach Feierabend bald mal geschlossen sind und dass ein gewöhnlicher Arbeiter, welcher bis 17.30 Uhr arbeiten muss, keine Zeit mehr findet, seinen Verpflichtungen nachzukommen, wenn er nicht E-Banking hat. Und genau mit diesem praktischen E-Banking haben wir uns die Suppe mit den reduzierten Leistungen der Post gegenüber uns Kunden selber eingebrockt.
Wie würden wir denn meckern, wenn die Post immer noch so viel Personal wie vor zwanzig Jahren beschäftigen würde? |
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