| Freitag, 20. Januar 2012 20:17 Uhr |
| nicht ganz korrekt, |
| Heidi aus Oberburg (708 Kommentare seit Sa, 12.12.2009) |
| wie es hier geschrieben steht.
Nachdem das Scheitern der Verhandlungen absehbar war, so was hatten wir schon mehrmals, haben die dem Verband angeschlossenen Firmen letztes Jahr mehrere Schreiben erhalten:
von Unia und Syna mit der Aufforderung, daran zu arbeiten und darauf hinzuwirken, dass die Verhandlungen doch noch zustande kommen könnten.
vom SBV über die jeweiligen Sektionen mit der Bitte, den gegenwärtigen LMV unbedingt einzuhalten und später noch mit einer provisorischen Lohnempfehlung für 2012. Von Lohndumping hat man dabei nichts bemerkt.
vom Parifonds, welcher ein Formular online gestellt hat mit der Bitte, dieses für jeden Arbeitnehmer auszufüllen, falls die Gewerkschaften diese Rückerstattungsformulare nicht selber an den AN (Syna) oder AG (Unia) versenden sollten. Diese Rückerstattungsgesuche sind wichtig für den Arbeitnehmer, wenn er in einer Gewerkschaft organisiert ist. Ihm werden dann die Beiträge an die Gewerkschaft reduziert, da ja jeder Bauarbeiter Parifonds Beiträge entrichten muss.
Später wurde dann durch den Baumeisterverband mitgeteilt, dass nur die Original Formulare der Gewerkschaften verwendet werden sollten.
Es gibt übrigens drei Gewerkschaften auf dem Bau: Unia, Syna und Baukader.
Die Friedenspflicht hört meines Erachtens dann auf, wenn Mitarbeiter auf der Baustelle gestört werden und an der Arbeit behindert. Dies nur so am Rande.
Dieser Satz: "Gegen eine bedingungslose Verlängerung des GAV bis Ende 2011 hätten sich die Gewerkschaften kategorisch gewehrt, obwohl sie für das gesamte Gewerbe wichtig wäre." Der GAV 2008 hat bis Ende 2011 gegolten. Meinten die 2012? |
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