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Thema: Minarett-Verbot: Die Schweiz ein Vorbild?
| Dienstag, 1. Dezember 2009 11:14 Uhr | | nun gut |
| gwaeggi aus Binningen (93 Kommentare seit Mi, 26.03.2008) | Immerhin kam ich im Artikel zu Ehren, wenn auch ungefragt :-). Und ich gehöre definitiv NICHT ins rechte Lager. Aber auch Herr Bodenmann, der sein Plätzchen in der WW hat, ist ja SP und nicht SVP, dies nur am Rande. Die Reaktionen aus dem muslimischen Promilager sind leider auch etwas enttäuschend. Es wird über die ländlichen Gegenden hergezogen und genau hier ist es genauso klassierend (oder deklassierend), diesen Leuten einen Vorwurf zu machen. Ja, es gibt die urbanen Schweizer, aber dann gibt es noch ganz viele ländliche Schweizer. Diese Schweizer haben ihre Dörfli gerne. Darin stehen ein zwei Kirchen, vielleicht noch ein schöner Hof nach traditioneller Architektur. Diesen Leuten gebührt genauso Respekt. Die Schweiz besteht nicht nur aus Zürich/Bern/Basel/Genf. Ganz ehrlich gesagt, kann ich zu einem gewissen Grad verstehen, dass tradtionell ländlich lebende Menschen kein Minarett in ihrer Gemeinde wollen und ich nehme diesen Leuten sogar ab, dass sie einzig und alleine aus diesem Grund "ja" gestimmt haben. Statt diesen Leuten jetzt quasi den Stempel "Bauerntrampel" aufzusetzen, müsste sich unsere Regierung mal überlegen, ob Intergration ein rein städtisches Thema ist, oder ob da nicht landesweit viel mehr getan werden müsste. Die schweizer Promimuslime, welche unsere ländliche Bevölkerung jetzt runtermachen, sollen doch mal einige Kilometer östlich von Istanbul ein Auge voll nehmen und sich dann überlegen, wie's dort wohl aussieht. Ich hätte es definitiv auch lieber, wenn wir einen ganz offenen Dialog mit den Muslimen hätten, ohne Barriere durch dieses Minarettverbot. Ich will auch gar keine Lobhudeleien für die Befürworter lostreten, aber es gehört auch mit zum Demokratieverständnis, einen Entscheid zu akzeptieren, ohne dann das Volk als "dumm" hinzustellen. Die Demokratie hat uns immerhin dahin gebracht wo wir heute stehen. Unsere Kirchgemeinden organisieren öffentliche Suppentage, wieso veranstalten unsere muslimischen Mitmentschen nicht mal ein Dorffest für alle. An unserem jährlichen Dorfmarkt sind alle Parteien vertreten und tun ihren Willen kund. Die Muslime wollen doch auch etwas von unserem Land und unseren Bürgern, dann sollen sie auch ihren Willen kundtun. Ich werde diese Woche türkisch essen gehen und die Gastfreundschaft dieses Restaurants geniessen, welches von muslimischen Türken geführt wird ! Und nächste Woche werde ich bei Mustafa Pizza essen. Beide Restaurantbetreiber wollten was von den Schweizern und mussten was dafür tun. Mustafa führt bei uns eine traditionelle Dorfbeiz, macht die besten Pizze im Dorf und kann auch gutbürgelich kochen (besser als mancher Schweizer), in seiner Küche ist jede Hautfarbe vertreten und die Gäste sind ebenfalls von allem Couleur. Kulinarische und gesellschaftliche Integration in Reinkultur. Das Minarettverbot wird hier nichts, gar nichts ändern !
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| | | | Emmentaler | Mi, 02.12.2009 08:56 | | | thomy | Mi, 02.12.2009 11:18 | | | ValonDE | Di, 01.12.2009 11:42 | | | gwaeggi | Di, 01.12.2009 13:23 | | | rigi33 | Di, 01.12.2009 20:46 | | | gwaeggi | Di, 01.12.2009 21:15 | | | Midas | Mi, 02.12.2009 05:24 | | | jorian | Mi, 02.12.2009 07:46 | | | Artemis | Mi, 02.12.2009 11:50 | | | Erdenbuerger | Di, 01.12.2009 10:52 | | | ulenspigel | Di, 01.12.2009 10:27 | | | drsaendu | Di, 01.12.2009 10:51 | | | jorian | Di, 01.12.2009 11:01 | | | gwaeggi | Di, 01.12.2009 11:14 | | | |
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