| Freitag, 17. Oktober 2008 21:23 Uhr |
| wachsam bleiben tut Not, |
| Querschleeger aus Rheinfelden (838 Kommentare seit Do, 03.04.2008) |
aber ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Gezeter vor rund 20 Jahren wegen des Waldsterbens. Damals wurden autofreie Sonntage nebst vielen anderen Massnahmen ergriffen, um dem Waldsterben Einhalt zu gebieten. Gebracht hat es nichts (ausser Stimmen für gewisse Kreise). Auch damals litten Fauna und Flora - die Menschheit war nicht wirklich davon betroffen. Und heute spricht niemand mehr darüber. Genauso sieht es doch jetzt mit der Klimaerwärmung aus. Spezialisten und Möchtegerne machen wieder mal auf Weltuntergangsstimmung. Unbestritten ist die Erwärmung, aber die Ursachen sind genausowenig klar bestimmbar, wie sie es damals beim Waldsterben auch nicht waren. Natürlich ist es tragisch, dass viele Spezies betroffen und auch gefährdet sind. Aber als ganze Arten durch vermögende Hobbyjäger ausgerottet wurden, kam auch niemand auf die Idee, drastische Massnahmen zu ergreifen - erst Jahrzehnte später. Die Natur wird ein weiteres Mal leiden, die Menschheit aber wird sich irgendwann daran gewöhnen - und in einigen Jahren wird auch dieses Thema nicht mehr aktuell sein, da der Profit vor allem Anderen steht. Vor mehr als 20 Jahren warnten erste Wissenschaftler davor, dass bis ca. 2030 u.a. die Malediven grösstenteils wegen Anstiegs der Weltmeerspiegel verschwunden sein könnten. Unternommen wurde bisher aber nicht wirklich viel. Ausserdem spricht im Zusammenhang mit Klimawandel niemand von Naturkatastrophen - ich denke hier besonders an Vulkanausbrüche. Da hatten wir den Pinatubo, den Mount St. Helens, demnächst vielleicht auch den Vesuv. Immerhin wurden und werden da jeweils Millionen von Tonnen Asche bis in die Stratosphäre geschickt, die bestimmt nicht ohne Auswirkungen auf das Klima sind. Dann sind da auch noch die in den letzten Jahren zunehmend verheerenden Wald- und Flächenbrände, vor allem in den USA und in Australien. Die sind aber jeweils nur kurzzeitig ein Thema, obwohl auch sie gewiss nicht wirkungslos für den Klimawandel sind. Als die Irakis nach dem Einmarsch in Kuweit auf ihrem Rückzug hunderte von Kuweitischen Oelbohrstellen angezündet hatten, hinterliessen diese monatelangen Brände sicher auch Spuren. Darüber lese und höre ich auch nichts mehr! Und, solange die USA ihre Hunderte von Milliarden lieber in Kriege und marode Geldinstitute investieren, wird sich weltweit eh nichts an der zunehmenden Erwärmung ändern ... Es ist wie mit der derzeitgen Finanzkrise, von der die ganze Welt betroffen ist: Viel Lärm, und in einigen Jahren erinnern wir uns noch vage daran ... |
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