Donnerstag, 2. April 2015
VADIAN.NET, St.Gallen



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Remo Stoffel

FDP für rein bürgerliche Regierung, CVP für SP-Kandidatin

April, April

Fähre treibt wegen Panne im stürmischen See

Wirtschaft

Google ist attraktivster Arbeitgeber der Schweiz

Sika muss laut UEK kein Kaufangebot an alle richten

Dritter Streiktag bei Amazon in Deutschland

SRG erzielt Überschuss

Ausland

Am deutschen Wesen soll Griechenland genesen

US-Präsident Obama telefoniert mit Buhari und Jonathan

Atomstreit mit Iran geht weiter

Gauck sieht «bleibenden Schatten» auf Bismarcks Wirken

Sport

Die SCL Tigers fordern ab heute die Rapperswil-Jona Lakers

37. Assist von Mark Streit

Nekounam kehrt Iran den Rücken

Schweizer Fussballer sind Exportschlager

Kultur

THERAPY? - Disquiet

Gemälde aus Gurlitt-Besitz ist NS-Raubkunst

Dwayne Johnson: Früher war's kein Starleben

Angelina Jolie ist viel lieber hinter der Kamera

Kommunikation

TIDAL - was soll das?

Wieviel Strom braucht das Internet?

Gewerbeverband reicht Abstimmungsbeschwerde zu Empfangsgebühr ein

Betrügerische Websites boomen

Boulevard

Ex von Björk reicht Klage ein

Das Jesus Camp

Der Meteorit

Robert Pattinson: Rapper T-Pain bestätigt Verlobung

Wissen

Klassik entspannt Katzen beim Tierarzt

Kurzschluss am CERN behoben

Anne Frank starb wohl bereits im Februar 1945

Die Stadt der Zukunft: bitte erdbebensicher!

Wetter


Kolumne


Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2015 by news.ch / VADIAN.NET AG

Kolumne


Der Rückblick auf das neue Jahr, Juli-Dezember

Patrik Etschmayer / Freitag, 6. Januar 2012

Was wird uns das neue Jahr bringen? Wenn Astrologen schamlos auf allen Kanälen lügen (und dafür auch noch Konzessionsgelder bekommen), kann das der Hauskolumnist von news.ch schon lange. Nur mit dem einen Unterschied, dass er jeden davor warnt, seine Prophezeiungen ernst zu nehmen. Hier nun der zweite Teil. Juli:
Am 15. Juli schreitet «Merkozy I», wie sich die Angela Merkel und Nicolas Sarkozy nun nennen, gemeinsam in Aachen vor die versammelten Parlamentarier von Deutschland und Frankreich (wobei merkwürdigerweise keine der Grünen, Sozis oder Kommunisten anwesend sind), setzen sich gegenseitig die neuen Reichskronen auf und verleihen sich den Titel des Kanzlerpräsidenten des neuen Europäischen Reiches. Die Zeremonie wird musikalisch von Carla Bruni, den Berliner Philharmonikern und dem Orchestre de Paris begleitet. Christian Wulff darf Merkozy mit Blüten bewerfen und gratis in einer Ferienwohnung eines Freundes übernachten.
Als erste Amtshandlung wird das Dekret verlesen, dass der Euro in Europa von der neuen Gemeinschaftswährung «Denare» abgelöst wird. Danach wird die Akropolis im Rhein versenkt.
Bei den am Ende des Monats stattfindenden Olympischen Spielen in London laufen erstmals die einstigen deutschen und französischen Athleten unter der Fahne des Neu-Fränkischen Reiches auf, auf der vor blau-rot-goldenem Hintergrund ein gallischer Hahn einen Bundesadler besteigt. Auf Nachfragen wurde mitgeteilt, dass man noch am endgültigen Design der Fahne arbeite.

August:
Nach einem qualvoll langen Vorwahlprozedere wird auf der Abschlussveranstaltung der Republikaner in Tampa, Florida, der Kandidat erkoren, der gegen den amtierenden Präsidenten der USA, Barack Obama antreten soll. Es sieht nach einem knappen Rennen zwischen dem überraschenden Libertarier Ron Paul und dem favorisierten Opportunisten Mitt Romney aus. Doch dann meldet sich überraschend ein weiterer Kandidat, der die Wahlmänner der meisten Kandidaten davon überzeugen kann, dass er - patriotisch, prüde, selbstgefällig und voller Abneigung gegen alles liberale - die bessere Wahl wäre: Sam der Adler aus der Muppet Show wird per Akklamation zum Präsidentschaftskandidaten gekürt.
Ein republikanischer Insider meinte dazu, dass «Sam zwar grösstenteils aus Schaumgummi und ein paar Federn bestehe, aber das immer noch wesentlich solider als die heisse Luft in den fraglichen Kandidaten sei.»

September:
Das Saab-Werk ist in Schweden abgebaut und im Kanton Jura wieder aufgebaut worden. Bei der Durchsicht der Bücher, die nun zum ersten Mal geöffnet werden, fällt auf, dass mit der Fabrik auch 4 Milliarden Schwedische Kronen an Schulden übernommen worden sind. Verteidigungsminister Ueli Maurer meint, dass Geschäfte eben auch immer Risiken mit sich bringen würden und er sich «schampar auf die Flugzeuge freue». Mit Schweizer Autos ist vorerst nicht zu rechnen.

Oktober:
«Merkozy I» hat zum ersten mal mit sich selbst ernsthaft Krach. Es geht darum, wessen Kopf auf welchen der neuen Denare-Münzen abgebildet werden soll. Merkel will auf den 10er und 20er Münzen sein, doch auch Sarkozy will auf den grossen Münzen erscheinen. Am Schluss wird der Entschluss gefasst, die Münzen Oval zu machen, um so beide Köpfe darauf prägen zu können.
Der ungarische Kaiser «Victor I», der Früher auch als Victor Orban bekannt war, hat «Merkozy I» als erster Staatsgast besucht und betont, wie wichtig es sei, dass die gekrönten Staatsoberhäupter Europas gemeinsam ihre Interessen vertreten.

November: Nach einem unerbittlich geführten Wahlkampf kommt es bei der letzten Präsidentschaftsdebatte am 22. Oktober zu einem dramatischen Showdown zwischen Präsident Obama und Sam dem Adler. Sam der Adler bezweifelt wieder einmal die Legitimität der Geburtsurkunde des Präsidenten, doch dieser kontert kühl, dass er aus sicheren Quellen wisse, dass der Schaumstoff, aus dem Sam bestehe, zum Teil aus China stamme.

Im nachfolgenden Chaos wird die Debatte abgebrochen und Sam erleidet einen Kollaps.

Bei den Wahlen am 6. November tritt zum ersten Mal ein Präsident ohne Gegenkandidaten zur Wahl an, nachdem sich herausstellt, das Sam tatsächlich zum Teil aus chinesischem Schaumgummi besteht und so die Voraussetzungen als Kandidat nicht erfüllt.

Dezember: Obwohl alle ganz sicher sind, dass am 21. die Welt unter geht, kaufen doch die meisten Weihnachtsgeschenke und Bäume ein. Als am 22. Dezember die Sonne wieder aufgeht, liegen plötzlich mehrere Millionen Bücher, CD's, DVD's und BluRays über den 21. Dezember im Müll. Kalkulationen ergeben, dass mit dem für diesen Mist ausgegebenen Geld Griechenland und Italien hätten saniert werden können.

Weihnachten ist hingegen wieder am 25. Dezember und am 31. Dezember läuft auf allen Kanälen «Dinner for One».


 Kommentare 
Ihre Meinung interessiert uns. Machen Sie mit und diskutieren Sie aktiv mit anderen nachrichten.ch Lesern.
» Ihr Kommentar


nachrichten.ch 1

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung




Archiv

Regula Stämpfli
Wahlen können Ihre Zukunft gefährden


Patrik Etschmayer
Produkt «Wahrheit»


Peter Achten / Peking
Das Singapur-Modell


Regula Stämpfli
Städte, die nach Gefängnis riechen


Patrik Etschmayer
Die Putinisierung der Schweiz?


Peter Achten / Yangon
Friede und Stabilität gefährdet


Regula Stämpfli
Montecristos Aktualität


Patrik Etschmayer
Solidarität für einen «Knob»


Peter Achten / Peking
Prügel-Orgie und Demokratie


Regula Stämpfli
Apple is Watch(ing) you


Patrik Etschmayer
Klimawandel verboten!


Peter Achten / Peking
«Was ist Smog? Was können wir tun?»


Regula Stämpfli
Schweizer Geschichte - auslaufend


Patrik Etschmayer
Meuchelmord an Humanismus und Aufklärung


Peter Achten / Peking
«Die 4 Umfassenden»


Regula Stämpfli
TTIP: Das Ermächtigungsgesetz Europas


Patrik Etschmayer
Das Winter-Kicker-Kalkül


Peter Achten / Peking
«Das Leben respektieren»


Regula Stämpfli
Die Relevanz der Ombudsstelle


Patrik Etschmayer
Fertig mit dem Lavieren


Peter Achten / Peking
Die Holz-Ziege


Regula Stämpfli
Politik geht durch den Magen


Patrik Etschmayer
Das Diktatoren-Problem


Peter Achten / Peking
Wie rot ist China?


Regula Stämpfli
Du Pornopuppe, ich Imam


Peter Achten
China-Rösti


Regula Stämpfli
Algorithmen verhaften! Now!


Patrik Etschmayer
Gesundheit!


Peter Achten / Peking
«Prinzipienlose Satire - Nein»


Regula Stämpfli
Tells globales Luxusprodukt: Schweizer Franken


Patrik Etschmayer
Der Teer ist schnell aufgewärmt...


Peter Achten/Peking
Kalender-Geschichten


Regula Stämpfli
Das Bild ist nicht unschuldig


Patrik Etschmayer
Charlie, Lassana und ein Trostpreis (der nicht kommen dürfte)


Peter Achten / Yangon
Politischer Kampf auf dem Teak-Parkett


Regula Stämpfli
Gelebter Koran? Nur in Europa und Israel!


Patrik Etschmayer
Leben in der Economy-Class


Peter Achten / Peking
Das «Gelbe Buch der Weltwirtschaft»


Regula Stämpfli
Hollywood und Folter


Patrik Etschmayer
Nicht KI sollte uns fürchten machen, sondern KB


Peter Achten / Peking
Pekinger Metro: Schön und etwas teurer


Regula Stämpfli
2014: Aussitzen ersetzt Verantwortung


Patrik Etschmayer
Annus horribilis - und wie


Peter Achten/ Peking
In Vino Veritas


Regula Stämpfli
Der Börsencrash und seine Folgen in Europa


Patrik Etschmayer
Frohes Explodieren



Träume und Albträume


Regula Stämpfli
Der neoliberale Mopedfahrer


Patrik Etschmayer
Der rutschige Hang


Peter Achten / Peking
Das Buch der Bücher aus China


Regula Stämpfli
Von Plankton, Diven und politischer Macht


Patrik Etschmayer
Zeit für eine Abwechslung


Peter Achten / Peking
7 Prozent plusminus


Regula Stämpfli
Vampirismus im Europäischen Parlament


Patrik Etschmayer
Die verdammte Moral


Peter Achten/ Mandalay
Realpolitik in Myanmar


Regula Stämpfli
Gewalt und Geist


Patrik Etschmayer
Die verdammten Fakten


Peter Achten
Whatsapp Müller - Blüemlisalp Widmer


Regula Stämpfli
Rumänin pfui, Luxemburg hui


Patrik Etschmayer
Die erste Geige im Steuerfluchtkonzert


Peter Achten
«Arbeitet, arbeitet, arbeitet!»


Regula Stämpfli
Wissenschaft? Lobbyismus!


Patrik Etschmayer
Nachhaltigkeitshelfer im Shopping-Center


Peter Achten
Dicke Luft in Peking: Durchatmen!


Regula Stämpfli
Die Stadt Bern und das Blut der Demonstranten


Patrik Etschmayer
Das Kalifat des Kapitals


Peter Achten
Der lange Weg zur «Herrschaft des Rechts»


Regula Stämpfli
Die Kritik der zynischen Kafferahmdeckeli


Patrik Etschmayer
Wettbewerbs-bevorteilender Selbstmord


Peter Achten
«Rechtsstaatlichkeit ist ein Muss»


Regula Stämpfli
Vom Apple zum Ei


Patrik Etschmayer
Erdogan und die Brandstifter


Peter Achten
Ascot in China?


Regula Stämpfli
Schawinquisition light


Patrik Etschmayer
Marode Fassade eines verfallenden Hauses


Peter Achten
Ordnung, Chaos, Liebe und Frieden


Regula Stämpfli
Demokratie geschüttelt, nicht gerührt


Patrik Etschmayer
iToast als Hoffnungsspender


Peter Achten
Zwerg mit Ausstrahlung


Regula Stämpfli
Freihandel mit Folterwerkzeugen


Patrik Etschmayer
Der Niedergang der Pfuftaler Tageszeitung


Peter Achten
Xi und Franz: Optimismus Urbi et Orbi


Regula Stämpfli
Wenn die Ukraine in «Afrika» läge...


Patrik Etschmayer
Die irre Mörderbande und ihr Publikum


Peter Achten
Pilcher politisch


Regula Stämpfli
Was Isis und Schwyz gemeinsam haben


Patrik Etschmayer
Die Megadürre und der Hedgefonds


Peter Achten
Demokratie mit chinesischen Besonderheiten


Regula Stämpfli
Wann beginnt das Barbarentum?


Patrik Etschmayer
Das alternative Wissen der JSVP


Peter Achten
Gaotie - Träumende Ingenieure


Regula Stämpfli
Voltaire gegen Die Früchte des Zorns


Patrik Etschmayer
Distanzieren, was das Zeug hält


Peter Achten
English First - wirklich?


Regula Stämpfli
Wenn Penisse sprechen, verstummt die Demokratie


Patrik Etschmayer
Lockere Hosenladen und digitale Inkompetenz


Peter Achten
Der letzte Sargnagel?


Regula Stämpfli
Landesrecht vor Freihandel



Gesunde Distanz