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Kolumne


Alternativen für Griechenland

Patrik Etschmayer / Montag, 21. Mai 2012

Nach dem Wahldebakel in Griechenland und den daraus resultierenden Neuwahlen fragt sich die Welt, wie es mit dem sprichwörtlich «kranken Mann am Bosporus» weiter gehen kann, wobei abseits vom allseits bekannten Diskurs erstaunliche und vielversprechende Lösungen vorgebracht werden. Dabei wird die Sache von unterschiedlichen Ländern ganz verschieden betrachtet. In einer Art Hinterzimmer-Koalition haben zum Beispiel deutsche Politiker verschiedenster Couleur ein Szenario mit Griechenland als neuem Energiezentrum Europas erarbeitet. Das Ziel sei, die Deutschen Atomkraftwerke, die ja bereits während der nächsten zehn Jahren stillgelegt werden sollen, in Griechenland wieder aufzubauen.

«Damit schaffen wir hier die Energiewende und die Griechen haben endlich wieder eine funktionierende Industrie! Die Griechen würden uns den Strom verkaufen und mit dem Ertrag das Leasing der AKW's finanzieren!» meinte ein anonym bleiben wollender FDP-Abgeordneter. Auf den Hinweis, dass Griechenland in einer notorisch berüchtigten Erdbebenzone liegt, meinte dieser, das sei eigentlich egal, denn die Kraftwerke seien ja ohnehin abgeschrieben. Und die Schweiz sei natürlich willkommen auch ihren alten AKW's in der Ägäis einen zweiten Frühling zu bescheren. «Je mehr da mitmachen, desto besser!»

Ein alternativer Vorschlag kommt aus Bankenkreisen. Ein Spezialist für strukturierte Produkte von der Deutschen Bank schlug vor, die Schulden von Griechenland in solche Papiere zu verpacken und diese den Banken und Pensionskassen der Griechen im Austausch gegen ihre dortigen Guthaben zu übergeben. «Auf diese Weise würden die Griechen von ihren eigenen Schulden leben. Es wäre sozusagen ein finanzielles Perpetuum Mobile, verstehen Sie? Sobald sie die Schulden bei sich bezahlen, bekommen sie auch wieder Geld, mit dem sie die Schulden bezahlen können. Und von den Zinsen leben sie!»

Doch nicht nur Banken und Politiker wollen Griechenland umfunktionieren, auch Pharmafirmen sehen eine Chance und zwar im Humankapital, das Griechenland bietet. «Nein, nein,» wehrt der Chef einer Entwicklungsabteilung eines Chemiegiganten auf nähere Nachfrage ab, «wir sind nicht an den Griechen als Mitarbeiter interessiert, sondern als Versuchspersonen. Immerhin gibt es in etwa 10 Millionen Griechen und diese wären der ideale Grundstock für die grossen Arzneifirmen der Welt, um neue Medikamente zu testen, ohne lange nach Versuchspersonen suchen zu müssen. Wir würden die Griechen von den Gläubigern mieten - und auch die Griechen selbst würden profitieren. Statt unter einem versagenden Gesundheitssystem zu leiden, würden sie in Zukunft sogar gegen Krankheiten behandelt werden, die sie gar nicht haben!»

China unterdessen bestreitet seine angebliche Absicht, Griechenland zu kaufen. Ein Sprecher der KP China meinte dazu, dass es sicher sehr reizvoll wäre, eine Provinz in Europa zu besitzen, aber die damit einhergehenden Risiken seien vor allem politisch zu gross: «Solange diese Linksextremen der Syriza-Partei so stark sind und deren Chef Tsipras auf kommunistischen Revolutionär macht, lassen wir die Finger davon! Wir haben schon einmal schlechte Erfahrungen mit radikalen Kommunisten gemacht. Ein zweites mal brauchen wir das nun echt nicht!»




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UV-Beständigkeit: Ein Schlüssel für langlebige Outdoor-Werbemittel In der dynamischen Welt der Aussenwerbung spielt die Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle. Eine der grössten Herausforderungen ist die UV-Strahlung, die Materialien im Freien stark beansprucht. Der Fokus liegt darauf, wie UV-Beständigkeit im Jahr 2026 die Langlebigkeit von Outdoor-Werbemitteln beeinflusst und welche strategischen Ansätze dabei eine Rolle spielen. Fortsetzung




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